Ellipsis (Deluxe)

Autorenwertung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ZWISCHEN UNTERGRUND, MAINSTREAM UND KITSCH!

Die Band:

Die schottische Band wurde 1995 von Neil Simon (Gitarre, Gesang), James Johnston (Bass, Gesang) und Ben Johnston (Schlagzeug, Gesang) gegründet. Ihr erstes Album „Blackened Sky“ erschien 2002 und ist stark vom Alternative geprägt. Mit ihren folgenden Alben wechselten die Schotten ganz munter die Stilrichtungen. War das zweite Album „The Vertigo Of Bliss“ sehr progressiv, herrschten auf dem dritten Werk „Infinity Land“ eher poppige Klänge vor. Mit dem vierten Album „Puzzle“ debütierten sie dann bei einem Majorlabel und wurde von Garth Richardson produziert, der zuvor schon Alternativegrößen wie Rage Against The Machine produziert hat.

Das Album:

Dreieinhalb Jahre haben sich Biffy Clyro Zeit gekommen, im einen Nachfolger für ihr letztes Album „Opposites“ einzuspielen. Dies lag auch darin begründet, das Simon Neil längere Zeit unter einer Schreibblockade litt. Als diese beendet war, konnte die Band mit neuem Material ins Studio gehen.

Alben von Biffy Clyro haben etwas von einer Wundertüte. Man weiß nie, was genau auf den Hörer zukommt. „Ellipsis“ ist bei weitem nicht so bombastisch gehalten, wie der Vorgänger. Trotzdem zeigen Neil Simon und Co. das sie noch jede Menge Rock im Blut haben. Schon der Opener „Wolves Of Winter“ kann mit der Mischung aus Aggressivität und Melodie punkten.

Überhaupt ist die Mischung durchaus gelungen. Satte Rocker wie „Animal Style“ und vor allem das kurze aber heftige „On The Bang“ überzeugen jeden Rockfan. Titel wie „Friends And Enemies“ oder „Howl“ kehren dann die Mainstreamseite heraus. Beide Titel sind bestens für die Radiostationen geeignet, die etwas härtere Musik im Programm haben.

Dreimal holen die Schotten dann die Balladenkeule aus der Halterung. „Medicine“, „People“ und vor allem „Re-Arrange“ kommen mit einem ordentlichen Kitschfaktor daher. Vor allem der letztgenannte Titel kokettiert mit Gesangsspuren der .

Wer sich für die Deluxe Edition entscheidet, bekommt zwei Bonus-Titel, die es beide in sich haben. Das experimentelle „Don’t, Won’t, Can’t“ und vor allem das dreckige „In The Name Of The Wee Man“ zeigen, das Neil Simon seine Blockade endgültig überwunden haben muss.

Trackliste:

01 – Wolves Of Winter

02 – Friends And Enemies

03 – Animal Style

04 – Re-Arrange

05 – Herex

06 – Medicine

07 – Flammable

08 – On A Bang

09 – Small Wishes

10 – Howl

11 – People

12 – Don’t, Won’t, Can’t

13 – In The Name Of The Wee Man

 

Fazit:

„Ellipsis“ ist ein richtig gutes Rockalbum einer Band, die mehr Geheimtipp als ganz große Nummer ist. Das sollte sich ändern. Zwischen Untergrund, Mainstream und Kitsch liefert Biffy Cyro ein richtig gutes Album ab, das Spaß macht und dessen Mischung mir verdammt gut gefällt.

 

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