Enigma: Intermission II

Autorenwertung
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MEHR ALS EIN LÜCKENFÜLLER!

Die Band:

1984 gründete sich in Finnland die Band , die sich zu einer der besten Bands des Genres mausern sollte. Schon die Mischung des Bandnamens aus dem Namen des Geigenbauers Stradivari und dem Gitarrenmodell Stratocaster macht deutlich, welche Elemente den Sound der Gruppe prägen. Im Laufe der Jahre erlebte zahlreiche Personal- und Stiländerungen. Trotzdem zählen Alben wie „Infinite“, „Destiny“ oder „Polaris“ zum Besten, was es in Sachen zu hören gibt. Prägend für Stratovarius ist vor allem die glasklare Stimme von Sänger Timo Kotipelto, der seit 1994 Frontmann ist und maßgeblich zum Erfolg der Finnen beiträgt.

Das Album:

Um die Wartezeit auf ein neues Studioalbum zu verkürzen, beglückt die finnische Band ihre Fangemeinde zum zweiten Mal mit einem ganz besonderen Album. Schon 2001 warfen sie mit „Intermission“ eine Kompilation auf den Markt, die nicht die typische Best-Of-Sammlung war, sondern seltene Tracks beinhaltete, die auf irgendwelche speziellen Editionen zu finden waren. 

Dieses Konzept greifen Stratovarius nun erneut auf: „Enigma: Intermission 2“ liefert zahlreiche seltene Tracks (ab dem Jahr 2009). Darunter Perlen wie „Halloweed“ von der Collectors Edition des Albums „Elysium“ oder „Kill It With Fire“, ein japanischer Bonustrack des Longplayers „“. Sehr schnell stellt man fest, dass diese Songs auch allesamt auf die jeweils reguläre Ausgabe gepasst hätten, was die Songschreiberqualitäten der Band einmal mehr untermauert. 

Doch damit nicht genug. Mit „Enigma“, „Burn Me Down“ und „Oblivion“ hauen die Finnen auch drei neue Songs raus, die hoffen lassen, dass das nächste Album recht bald in den Startlöchern stehen wird. Abgerundet wird das Ganze noch durch vier orchestrale Interpretationen, wobei mir insbesondere die Versionen von „Shine In The Dark“ und „Winter Skies“ gefallen haben. 

Trackliste:

01 – Enigma

02 – Hunter

03 – Halloweed

04 – Burn Me Down

05 – Last Shore

06 – Kill It With Fire

07 – Oblivion

08 – Second Sight

09 – Fireborn

10 – Giants

11 – Castaway

12 – Old Man And The Sea

13 – Fantasy (Orchestral Version)

14 – Shine In The Dark (Orchestral Version)

15 – Unbreakable (Orchestral Version)

16 – Winter Skies (Orchestral Version)

Fazit:

Wer die finnische Metalband Stratovarius bisher auf seinen Schirm hatte, wird über diese Zusammenstellung mehr als erfreut sein. „Enigma: Intermission II“ ist alles andere als bloße Resteverwertung und Geldschneiderei. Die seltenen Tracks sind allesamt von hoher Qualität, die drei neuen Songs beweisen, dass die Band noch lange nicht ausgelaugt ist und die Orchesterversionen zeigen Stratovarius von einer anderen Seite, die ihnen aber ausgesprochen gut steht. Insgesamt ist „Enigma: Intermission II“ ein starkes Werk, dass die Wartezeit auf ein neues Album aus äußerst angenehme Weise verkürzt. 

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