Franz Josef Faas: St. Salvator Prüm

Franz Josef Faas: Prüm / Eifel Kath. Pfarrkirche St. Salvator

Das Buch ist im Jahre 2005 Verlag Schnell & Steiner, der ja bekanntlich in Regensburg ansässig ist, erschienen. Es ist genau 20 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die katholische Pfarrkirche St. Salvator ist eine historisch interessante Kirche, die in dem kleinen Eifelörtchen Prüm liegt. Ihre Wurzeln liegen in den Klostergründungen des 8. Jahrhunderts im Rheinland. In unserer heutigen säkularen Gesellschaft ist die Kirche, die unter optischen Gesichtspunkten sehr gut ins Stadtbild integriert ist, natürlich auch ein Touristenmagnet und damit Wirtschaftsfaktor.

Das vorliegende Heft gehört zu der Schriftenreihe der „Kleinen Kunstführer“ und trägt dort die Nummer 981.

Die eigentliche Besprechung

Das Heft beschreibt sowohl die allgemeine Ortsgeschichte von Prüm wie auch Baugeschichte, Architektur und Innenausstattung der Kirche. Insbesondere die Außenfassade sowie der Altarbereich sind sehenswert. Aber das sind wir ja schon aus den anderen Heften der Schriftenreihe gewohnt.

Diverse Zeichnungen und Farbfotographien (zum teil ganzseitig) ergänzen den Textteil.

Wer die Publikationen des bayerischen Verlages kennt, den wird es nicht wundern, dass sich das Heft auf einem geschichtswissenschaftlich, kunstwissenschaftlich wie kunsthistorisch hohem Niveau bewegt. Hier steht die genaue und überprüfbare Vermittlung von Daten und Fakten im Vordergrund. Von leicht verständlicher Populärwissenschaft ist hier also nichts zu spüren. Touristenführer sehen in der Regel anders aus, sind vor allem leichter verständlich geschrieben.

Die Inhalte sind sicherlich mit viel Akribie recherchiert worden. Es ist (zumindest für den Autoren dieser Buchbesprechung) eher verwunderlich, dass es die Schriftreihe überhaupt noch auf dem Markt gibt. Wer liest solche Hefte? Es ist nur schwer vorstellbar, dass es jemand aus dem nichtakademischen Bereich ist. Dafür sind die Ausführungen dann doch zu speziell. Hinzu kommt: Die Heft sind normalerweise nicht im gut sortierten Buchhandel vertreten. Sprich: Man findet sie nicht in den Regalen von Buchhändlern. Man muß also schon den Internetauftritt des Verlages (www.steiner-und-schnell.de) des Verlages ansteuern, um herauszufinden, welche Literatur interessant ist und welche nicht.

Über Verlag und Autor

Der Verlag ist ja an anderer Stelle schon ausführlich vorgestellt und beschrieben worden. Daher soll hier nicht weiter auf ihn eingegangen werden. Über den Autoren wird in dem Heft nichts weiter gesagt; da nicht sicher ist, ob sich weitere Recherchen zu seiner Person lohnen, sei auch darauf verzichtet.

Das Fazit

Wer den Verlag und den „kleinen Kunstführer“ kennt, den wird es nicht überraschen, daß sich auch das vorliegende Heft inhaltlich auf einem hohen Niveau bewegt. Man muß sich schon sehr für das jeweilige Thema interessieren, um zu dem jeweiligen Heft zu greifen.


Kommentare

Eine Antwort zu „Franz Josef Faas: St. Salvator Prüm“

  1. Avatar von ChristopherGeissler
    ChristopherGeissler

    Man merkt, dass es ihnen sichtlich schwer fiel die 400 Wörter voll zu bekommen. Hätten sie sich und uns einen gefallen getan und auf die, ich nenne es mal Rezension, verzichtet.

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