Good Karma

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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MODERN UND TROTZDEM TYPISCH!

Die Band:

sind ein schwedisches Popduo, das aus und besteht. Ihren großen Durchbruch verdanken sie einem Zufall. Ein amerikanischer Austauschstudent erwarb 1989 in Schweden das Album „Look Sharp“ und gab dies nach seiner Rückkehr einer amerikanischen Radiostation. Diese spielte den Song „The Look“, der innerhalb weniger Wochen auf Platz 1 der Billboard Charts kletterte. Von diesem Moment an lieferten Roxette einen Hit nach dem anderen ab und mauserten such zu einer der erfolgreichsten Bands der 90er. Anfang der 2000er wurde bei ein Gehirntumor diagnostiziert, der Roxette zu einer längeren Schaffenspause zwang. Erst im Mai 2009 kehrten sie auf die Bühne zurück. Mit dem Album „Charm School“ konnten sie 2011 erneut die Chartspitzen erobern.

Das Album:

Im Vorfeld des neuen Roxette-Albums gab es einen dicken Wermutstropfen, als Marie Fredriksson offiziell bekannt gab, dass sie auf Anraten ihrer Ärzte keine weiteren Konzerte mehr geben kann. Die anstehende Tour wurde daraufhin gecancelt. Und so deutet vieles darauf hin, dass „Good Karma“ das letzte Album des schwedischen Erfolgsduos sein wird.

Vier Jahre nach dem letzten Album „Traveling“ liefern Per Gessle und Marie Fredriksson ein Album ab, auf dem sie modern und zeitgemäß klingen, sich aber trotzdem treu bleiben. Man kann es als Kompliment ansehen, das Roxette einen Sound geschaffen haben, der als typisch für sie gilt und den man unter hundert anderen Bands heraushört. So ist die im Vorfeld ausgekoppelte Nummer „It Just Happens“ genau so ein Song, der aus jeder Pore den Geist Roxette’s atmet, ohne eine billige Kopie der großen Hits zu sein.

Das ist sicher ein Verdient der Songwriterqualitäten Per Gessles, die auf diesem Album erneut zum Tragen kommen. Schon der Opener „Why Dontcha“ hat mich begeistert und neugierig gemacht. Und spätestens der Titelsong „Good Karma“ reicht dann an die alten Hits heran.

Im hinteren Teil flacht das Album zwar ein wenig ab, da mir zu sehr die elektronischen Beats dominieren. Hier hätte ich mir mehr Handgemachtes gewünscht. Trotzdem können Roxette hier und da noch ein Glanzlicht setzten, bevor das Album mit der tollen Ballade „April Clouds“ zu Ende geht.

Trackliste:

01 – Why Dontcha?

02 – It Just Happens

03 – Good Karma

04 – This One

05 – You Make It Sound So Simple

06 – From A Distance

07 – Some Other Summer

08 – Why Don’t You Bring Me Flowers?

09 – You Can’t Do This To Me Anymore

10 – 20 BPM

11 – April Clouds

 

Fazit:

„Good Karma“ ist ein gutes Popalbum, welches Roxette’s Daseinsberechtigung auch im Jahr 2016 untermauert. Auch wenn ich phasenweise das Gefühl hatte, das Marie Fredriksson nicht mehr ganz so stark bei Stimme ist, wie in früheren Jahren (was angesichts ihres Leidensweges auch nicht verwunderlich wäre), kann sie immer noch überzeugen. Was bleibt zu sagen? Wer Roxette bisher mochte, wird von „Good Karma“ nicht enttäuscht sein. Ich hoffe, dass der Titel Programm ist und wünsche Marie Fredriksson nur das Beste!

 

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