Healed By Metal

Autorenwertung
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GEWOHNTE KOST DER TOTENGRÄBER!

Die Band:

aus Gladbeck zählen seit ihrer Gründung 1980 neben Bands wie Helloween oder Running Wild zu den festen Institutionen der harten Rockmusik. Gegründet wurde die Band von Sänger und Bassist , der bis heute Gesicht und Stimme einer Gruppe ist, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Umbesetzungen erlebt hat. Das Debütalbum „Heavy Metal Breakdown“ erschien 1984. Drei Jahre später löste Boltendahl die Band auf, um sie 1991 erneut zum Leben zu erwecken. Spätestens seit dieser Reunion hat sich der Totengräber () zu einer wirklich festen Metalgröße gemausert. Im Zweijahrestakt veröffentlicht die Band Alben. Darunter Konzeptalben wie „Rheingold“ oder „The Last Supper“. Im letzten Jahr feierten ihr 35-jähriges Bandbestehen.

Das Album:

Es gibt Bands, die über die Jahre hinweg nicht tot zu kriegen sind. Und es gibt Bands, die dabei auch immer wieder tolle Alben abliefern. Grave Digger gehören eindeutig in diese zweite Kategorie. Seit mehr als dreißig Jahren toben sich Chris Boltendahl und seine Mannen auf den Metalbühnen dieses Planeten aus.

„Healed By Metal“ heißt das mittlerweile 19.Studioalbum, dass genau das abliefert, was die Fans erwarten: satte Metaltöne zwischen headbangen, stampfen und mitsingen. Natürlich wird dabei kein Klischee ausgelassen, wie die Band im titelgebenden Opener unter Beweis stellt. Immer wieder wird der Refrain von schneidenden Riffs wiederholt, so dass auch der letzte Fan weiß, worum es hier geht.

Und so zimmern Grave Digger ein Album zusammen, dass sicherlich nicht den Metalinnovationspreis des Jahres 2017 gewinnen wird. Aber sie liefern ein Album ab, dass ordentlich Tempo hat, und Genrefans sicherlich zufrieden stellen wird. Titel wie „When Night Falls“, „Call For War“ oder „The Hangmans Eye“ sind echte Nackenbrecher. Und bei „Laughing With The Dead“ zeigen sich die Totengräber ausgesprochen melodiös-eingängig. Nach zwei Bonustracks und insgesamt gut 45 Minuten ist das Album vorbei. Hier wäre etwas mehr Masse noch wünschenswert, doch angesichts der Kurzweiligkeit, die Chris Boltendahl und seine Jungs hier präsentieren, verzeiht man das gerne.

Trackliste:

01 – Healed By Metal

02 – When Night Falls

03 – Lawbreaker

04 – Free Forever

05 – Call For War

06 – Ten Commandements Of Metal

07 – The Hangmans Eye

08 – Kill Ritual

09 – Hallelujah

10 – Laughing With The Dead

11 – Kingdom Of The Night (Bonus Track)

12 – Bucket List (Bonus Track)

 

Fazit: 

Auch wenn Chris Boltendahl stimmlich ein wenig in die Jahre kommt, ein Album von Grave Digger macht immer wieder Spaß. Wer auf klassischen Heavy Metal steht, macht mit „Healed By Metal“ nichts falsch. Zwölf knackige Songs, die einem zwar bekannt vorkommen, die aber genug Qualität besitzen, um mehr als einen Hörduchgang zu bestehen. Ein solides Album einer der langlebigsten deutschen Metalbands.

 

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