High Noon

Autorenwertung
  • Musik
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Instrumentalisierung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Stimme
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Abwechslung
    ein Buchein Buchein Buchhalbes Buchkein Buch
  • Hörspaß
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

BESSER KANN MAN MELODISCHEN HARD ROCK KAUM ZELEBRIEREN!

Die Band:

Die beiden Gitarristen Thomas Blunier und Thomas Muster gründeten 1990 die Rockband . Durch Auftritte als Support von Gotthard oder sammelte man Bühnenerfahrung, was sich positiv auf die Livequalitäten der Band niederschlug. 1998 erschien das Debütalbum „“. 2005 erhielt die Band einen Vertrag bei und spielte Tourneen mit Whitesnake oder HammerFall. Allerdings gab es am Mikrophon immer wieder Umbesetzungen. Gründungsmitglied Pete Wiedmer stieg 2002 aus, sein Nachfolger Mark Fox verließ die Band 2009. Für ihn stieß John Prakesh zu . Erstmals war er auf dem Album „Back On Track“ zu hören.

Das Album:

Etwas überraschend und für die Band vollkommen unerwartet erklärte Sänger John Prakesh im April 2014 seinen Ausstieg. Dadurch standen Shakra kurzzeitig vor dem Aus. Rettung kam in Person von Mark Fox, der bereits von 2002 bis 2009 Frontmann war und mit dem es ins Studio ging, um einen Nachfolger für das letzte Album „“ einzuspielen.

“ heißt das zehnte Studioalbum, das letztlich so etwas wie die Reunion der Shakra-Stammbesetzung ist. Der Opener heißt dann auch bezeichnenderweise „Hello“ und ist eine richtig fette Nummer die deutlich macht, was in den nächsten knapp fünfzig Minuten auf den Hörer zukommt: melodischer Hard Rock in all seinen Facetten. Da gibt es Midtempostampfer („“, „Stand Tall“) ebenso wie flotte Rocknummern mit ordentlich Tempo („Eye To Eye“, „Wild And Hungry“). Nicht ein Song auf dem Album ist langweilig oder gar überflüssig. Vielmehr gehen alle Songs sofort ins Ohr und geben Shakra die Chance, alle Stärken auszuspielen, ohne an irgendeiner Stelle steril oder gar verbraucht zu klingen.

Natürlich sollte man keine großen musikalischen Experimente erwarten. Shakra stehen für melodischen Hard Rock. Zu dem gehört natürlich auch eine Ballade. Mit „Life’s What You Need“ gibt es eine erstaunlich kitschfreie Ballade. Feuerzeuge raus und mitsingen ist hier angesagt. Mit dem folgenden „The Storm“ gibt es dann noch den Paradesong des Albums. Das satte Riff und der wirklich geniale Refrain vereinen alle Trademarks, die dieses Album auszeichnen.

Trackliste:

01 – Hello

02 – High Noon

03 – Into Your Heart

04 – Around The World

05 – Eye To Eye

06 – Is It Real

07 – Life’s What You Need

08 – The Storm

09 – Raise Your Hands

10 – Stand Tall

11 – Watch Me Burn

12 – Wild And Hungry

 

Fazit:

War das letzte Album „Powerplay“ schon ein Knaller, legen Shakra mit diesem Album noch eins drauf. „High Noon“ liefert zwölf Perlen ab, die das Genre sicherlich nicht neu erfinden, die aber genau das bedienen, was der geneigte Musikkonsument in diesem Segment hören möchte. Besser kann man melodischen Hard Rock kaum zelebrieren. Ein sehr gelungenes Werk, das auf meiner Playlist einen dauerhaften Platz sicher hat. Wer Shakras Landsmänner von Gotthard oder Krokus mag, wird diese Band lieben.

 

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar