Limitless

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

NEUE UFER UND ALTE STÄRKEN!

Der Sänger:

Anfang der 80er Jahre wurde von Lionel Richie entdeckt, für den er als Background-Sänger arbeitete. Mit seinem Album „Repeat Offender“ und der Single „Right Here Waiting“ gelang ihm 1989 der große Durchbruch. In den folgenden Jahren veröffentlichte eigene Alben, arbeitete aber auch sehr erfolgreich als Songschreiber für , Kenny Loggins oder ´N Sync. 2004 gewann er mit Luther Vandross einen Grammy für den Song „Dance With My Father“.

Das Album:

Sechs Jahre sind seit Richard Marx‘ letzten Album „Beautiful Godbye“ vergangen. Einem Longplayer, den ich mit deutlich gemischten Gefühlen gesehen habe. Jetzt wagt der smarte Amerikaner mit der herrlichen sanften Stimme einen kompletten Neuanfang. „“ ist das erste Album für seine neue Plattenfirma . Hinzu kommt, dass er alle Songs wieder selbst geschrieben hat (einige unter der Co-Autorenschaft seines Sohnes Lucas, dessen Frau Daisy Fuentes oder Sara Bareilles) und das er auch für die Produktion alleine verantwortlich gewesen ist. Das alles sind gute Vorzeichen, für ein besseres Album. 

Mit „Another One Down“ eröffnet dann ein Song, der auf jeden Fall schon mal wesentlich flotter daherkommt, als alles Songs des letzten Albums. Und obwohl der Songs seit einigen Wochen bereits in den Top 15 der Adult Contemporary Charts in den USA rotiert, bin ich noch nicht ganz überzeugt. Auch hier sind mir zu viele elektronische Elemente erhalten. Dies wird bei „Limitless“ im Refrain deutlich, der eher scheußlich als gelungen klingt. 

Doch Richard Marx kämpft sich ran, zumal sein Songmaterial wirklich gut ist. „All Along“ und „Up All Night“ klingen schon eher nach seiner großen Zeit Ende der 1980er. Richtig gut wird „Limitless“ in der zweiten Hälfte. Ein tolles Duett mit Countrysängerin Jana Kramer („Strong Enough“) oder die für ihn so typischen Balladen („Not In Love“, „This One“) zeigen Richard Marx in Hochform. Und immer dann, wenn er sich auf die handgemachte Musik konzentriert, klingen die Titel wie aus einem Guss und machen richtig viel Spaß. 

Trackliste:

01 – Another One Down

02 – Limitless

03 – Love Affair That Lasts Forever

04 – Let Go

05 – All Along

06 – Up All Night

07 – Front Row Seat

08 – Strong Enough (feat. Jana Kramer)

09 – Not In Love

10 – Break My Heart Tonight

11 – Last Thing In Wanted

12 – This One

Fazit:

Richard Marx ist wieder da! Dieses Fazit kann man ohne Übertreibung ziehen. Auch wenn „Limitless“ nicht an die Klasse von „Repeat Offender“ heranreicht, ist es letztlich das Album geworden, dass ich von ihm erwartet habe. Die etwas rockigeren Töne habe ich weiterhin vermisst, doch die breite Masse der Songs ist richtig gut und seine Stimme ist, auch wenn er inzwischen Mitte fünfzig ist, über jeden Zweifel erhaben. 

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