Mad World

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EINES JUBILÄUMS MEHR ALS WÜRDIG!

Die Band:

Die beiden Gitarristen Thomas Blunier und Thomas Muster gründeten 1990 die Rockband . Durch Auftritte als Support von Gotthard oder sammelte man Bühnenerfahrung, was sich positiv auf die Livequalitäten der Band niederschlug. 1998 erschien das Debütalbum „Shakra“. 2005 erhielt die Gruppe einen Vertrag bei und spielte Tourneen mit oder . Allerdings gab es am Mikrophon immer wieder Umbesetzungen. Gründungsmitglied Pete Wiedmer stieg 2002 aus, sein Nachfolger verließ die Band 2009. Für ihn stieß John Prakesh zu Shakra. Erstmals war er auf dem Album „Back On Track“ zu hören. Inzwischen ist wieder als Frontmann zurück.

Das Album:

Satte 25 Jahre haben die Rocker aus der Schweiz jetzt auf den Buckel und kommen zu ihrem Jubiläum mit einem neuen Album heraus, dessen Titel „“ in diesen Zeiten nicht passender sein kann. Es ist eine verrückte Welt, in der wir leben, umso stolzer ist Gitarrist Thom Blunier, dass es die Band so lange ausgehalten hat. Und das ist gut so. Seit Jahren liefern Shakra tolle Alben ab und bis heute ist es mir nicht klar, warum sie den ganz großen Durchbruch nicht geschafft hat. 

„Mad World“ liefert erneut zwölf neue Gründe dafür, dass dies endlich einmal passieren sollte. Schon der Opener „Fireline“ hat ein breites Lächeln auf mein Gesicht gezaubert, besitzt der Song doch alles, was einen Hardrocktitel ausmacht. Und die Eidgenossen wissen, was sie können und was ihre Hörer erwarten. So bringt „Mad World“ einen ganzen Sack toller Tracks. Das durchgehend hohe Niveau reißt nicht ab und nicht ein Titel kommt als Lückenfüller daher. Sicher, Shakra beschränken sich auf das, was sie können: Hier gibt es melodischen Hardrock ohne Experimente, doch genau das ist es, was diese Band auszeichnet. 

Dass man hin und wieder überlebt, ob einem die Songs bekannt vorkommen, liegt nicht unbedingt an der mangelnden Abwechslung, sondern an der Klasse der Band, die in den letzten Jahren mit ihren Alben überzeugen konnte. Konsequent ziehen Shakra ihr Ding durch und liefern einen fetten Sound, der durch die Stimme von Mark Fox weiter veredelt wird. 

Trackliste:

01 – Fireline

02 – Too Much Is Not Enough 

03 – A Roll Of The Dice

04 – Mad World

05 – When He Comes Around

06 – Thousand Kings

07 – I Still Rock

08 – Fake News

09 – When It All Falls Down

10 – Turn The Light On

11 – Son Of Fire

12 – New Tomorrow

Fazit:

Herzlichen Glückwunsch, Shakra! Zum 25. Bandjubiläum legen die Eidgenossen ein hervorragendes Album vor, dass in diesem Genre sicher die Speerspitze in diesem Jahr sein wird. „Mad World“ liefert satten Hardrock in absoluter Perfektion. Tolle Riffs, mitreißende Beats, eingängige Refrains und die ausdrucksstarke Stimme von Mark Fox sind der Stoff, aus dem Hardrockträume sind. Wer das nicht glaubt, hört einfach mal in „Fireline“ rein. Für mich bleiben Sharka die Schweizer Rockband Nummer 1. Nur schade, dass sie auf ihrer Tour auf süddeutschen Raum beschränken und nicht den Weg nach Berlin finden. 

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