Manifest
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Manifest ist das Debütalbum der Deutschrock-Band Artefuckt um André Donay mit zehn Songs und Intro bei gut 40 Minuten Spielzeit. Die Rezension vom 26. September 2017 nennt es ein ausgesprochen gutes, in sich stimmiges Debüt im Fahrwasser von Frei.Wild, Onkelz und Betontod, mit der Ballade „Wir sind ewig“ als Höhepunkt.
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Über die Band
Musik hat Andre Donay schon immer interessiert. Daher war es nicht verwunderlich, dass er sich vor zehn Jahren hinsetzte und begann, einige Songs zu schreiben, darunter auch „Endlose Räume„. Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Bei André wurde eingebrochen und der Computer mit allen musikalischen Ideen gestohlen. Daher beschloss er, sich auf andere Dinge zu konzentrieren. Doch die Musik ließ ihn nicht los. Vor gut zwei Jahren holte ihn die Leidenschaft wieder ein. Er suchte sich einige Mitstreiter und begann erneut Songs zu schreiben. Das war die Geburtsstunde von Artefuckt.
Das Album im Überblick
Jetzt debütieren Artefuckt mit dem Album „Manifest„. Zehn Song, ein Intro und gut vierzig Minuten Spielzeit - so die nackten Zahlen. Gespannt war ich, was mich musikalisch und textlich erwartet.
Nach dem Intro geht es mit „Geteilte Freude, geteiltes Leid„ sehr druckvoll los. Wow, Onkelz meets Broilers ist der erste Gedanke, der mir durch den Kopf geht. Der Song geht gut in Beine, Bauch und Hirn und heizt die Neugier weiter an. Eine Neugier, die ohne Frage belohnt wird, denn Artefuckt spielen im Fahrwasser anderer Bands einen ausgesprochen guten Deutschrock, der zwar den Geist von Frei.Wild, den Onkelz oder Betontod aus jeder Pore atmet, der aber bei Weitem mehr ist, als nur ein fader Aufguss der genannten Bands.
Sicher, musikalische Feingeister und Ästheten werden eher die Nase rümpfen. André Donay und Co. Liefern hemdsärmeligen, druckvollen Deutschrock, der sehr melodiös ist. Abwechslung ist eher Mangelware, aber die Songs können durchweg überzeugen, ohne dass man ab der Mitte denkt, das hatten wir doch schon. Zumal zum Ende mit mit „Geh deinen Weg„ und der tollen Ballade „Wir sind ewig„ die richtigen Kracher des Albums platziert wurden. Eine 2001 in Brixen in Südtirol gegründete Rockband behandelt die Rezension zu Feinde deiner Feinde im Archiv.
Auch textlich gibt es keine großen Überraschungen: Themen wie Freundschaft, erste Liebe, eigene Meinung, Haltung sind für dieses musikalische Genre wahrlich nicht neu, doch auch hier konnten mich Artefuckt sehr positiv überraschen, da die Texte von André Donay persönlich genug sind, um nur ein Abziehbild ihrer Vorbilder zu sein.
Trackliste
01 - Intro 02 - Geteilte Freude, geteiltes Leid 03 - Endlose Räume 04 - König der Welt 05 - Nur nach vorne 06 - Die erste Liebe 07 - Wahrheit oder Pflicht 08 - Was wir wollen 09 - Die Welt wartet nicht 10 - Geh deinen Weg 11 - Wir sind ewig
Fazit: Lohnt sich Manifest?
Artefuckt legen mit „Manifest„ ein ausgesprochen gutes, in sich stimmiges und einfach mitreißendes Debütalbum vor. Neun satte Rocker und eine tolle Ballade („Wir sind ewig„) sollten jeden Deutschrockfan zufrieden stellen. Wenn die Band jetzt noch live überzeugen kann, ist hier ein neuer Stern am Deutschrockhimmel aufgegangen. Ich werde Artefuckt auf dem Schirm und „Manifest„ definitiv in meiner Playlist behalten.
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