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Merz gegen Merz - Staffel 1

von Michael Krause · 2020-04-18 · aktualisiert 2026-10-01

Antwort

Merz gegen Merz - Staffel 1 ist eine deutsche Comedy-Serie mit 8 Folgen auf 1 DVD über die Trennung von Anne und Erik Merz und den Streit um die Firma von Annes Vater. Die Rezension vom 18. April 2020 lobt Drehbuch von Ralf Husmann und Besetzung mit Christoph Maria Herbst und Annette Frier.

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Worum geht es in Staffel 1?

An ihrem Geburtstag merkt Anne Merz, dass ihre Ehe mit Erik mehr oder weniger zu Ende ist. Die beiden haben sich nicht mehr viel zu sagen. Zusammenhalt bietet nur noch die Firma von Annes Vater, in der Erik eine leitende Position innehat. Als die beiden sich trennen, wird bei Annes Vater Demenz festgestellt, sodass absehbar ist, dass er die Firma nicht mehr lange wird leiten können. Es beginnt ein Wettkampf, der mit harten Bandagen geführt wird.

Hauptdarsteller

Christoph Maria Herbst ist Erik Merz

Annette Frier ist Anne Merz

Philip Noah Schwarz ist Leon Merz

Michael Wittenborn ist Ludwig Reichert

Claudia Rieschel ist Maria Reichert

Bernd Stegmann ist Günter Merz

Carmen-Maja Antoni ist Renate Merz

Lena Dörrie ist Dr. Heller

Tabea Willemsen ist Amina

Charlotte Bohning ist Vera

Simon Boer ist Sascha Hoffmann

Episodenübersicht

01 - Hoch soll’s sie leben

02 - Alles neu - alles anders

03 - Jeder ist ersetzbar

04 - Der Pärchenabend

05 - Unsterblich wie wir

06 - Date mit der Vergangenheit

07 - Rein körperlich

08 - Alles auf Anfang

Produktinformationen

1 DVD

Laufzeit: 200 Minuten

Sprache: Deutsch

Ton, Bild, Farbe: Dolby Digital 2.0, 16:9 - 1.77:1, PAL

FSK: ab 6 Jahren

Fazit: Lohnt sich Staffel 1?

Der Stromberg-Erfinder Ralf Husmann hat wieder zugeschlagen. Der Drehbuchautor, der sich auch für „Anke„ oder die Dresdner Tatorte verantwortlich zeichnete, hat hier die Scripts zu einer Serie verfasst, die bis zum Rand mit tollen Ideen gespickt ist. Natürlich darf man nicht den Fehler machen und bei der Kombination Ralf Husmann und Christoph Maria Herbst an die legendäre Serie „Stromberg„ denken und womöglich Vergleiche ziehen. Das ist nicht angebracht und das hat „Merz gegen Merz„ auch gar nicht nötig. Die Geschichte um die Trennung der beiden Eheleute ist so genial, dass sie vollkommen für sich alleine steht.

Lachen, Weinen, Miterleben - das sind die drei Elemente, die man in den acht Folgen durchlebt. Zumal sich jedes Paar in irgendeiner Form hier wiederfinden wird. Die große Stärke der Bücher von Ralf Husmann ist es, den Finger in die alltäglichen Winden zu legen. Hinzu kommt, dass die Serie wirklich brillant besetzt ist. Christoph Maria Herbst und Annette Frier sind die perfekte Besetzung für das streitende und sich liebende Paar. Eine Rolle, die sie bereits in der ARD-Reihe „Hotel Heidelberg„ hervorragend umgesetzt haben. Beide identifizieren sich so gut mit ihren Figuren, dass es wirklich eine Freude ist. Das gilt auch für alle anderen Rollen. Michael Wittenborn brilliert als Annes demenzkranker Vater Ludwig Reichert ebenso, wie Günter Merz als Eriks recht einfach gestrickter Vater Günter.

Wer jenseits der trashigen Comedy eine wirklich intelligente, gut gemachte und bis in die letzte Nebenrolle bestens besetzte Serie schauen möchte, muss sich „Merz gegen Merz„ ansehen. Ein perfekter Spaß für einen gemütlichen Fernsehabend. Eine weitere Serie aus deutscher Produktion ist Die Stadt und die Macht um die Berliner Anwältin Susanne Kröhmer.

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