Monuments To An Elegy

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  • Texte
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  • Fazit
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Rezension von: Registano | Rezensionsdatum:

In den neunziger Jahren waren die Smashing Pumpkins eine der am erfolgreichsten und vor allem auch besten Rockbands auf der Welt. Sie hatten nicht nur Hits wie Disarm, Today, Tonight Tonight oder 1979. Sie veröffentlichten auch erstklassige Alben, allen voran Siamese Dream und Mellon Collie And The Infinite Sadness. Jetzt erschien das neue Werk und trägt den Titel Monuments To An Elegy.

Sänger und Mastermind führte stets ein hartes Regiment, er erzeugte aber mit seiner Band Musik auch, die bis in die Gegenwart nichts von ihrer Klasse verloren hat. Nach dem erwähnten Hit-Album Mellon Collie And The Infinite Sadness, das aus zwei CDs bestand und im letzten Jahr als gigantisches Box Set neu veröffentlicht wurde, ging es, was die Verkaufszahlen betrifft, bergab mit der Band. 2001 löste sie sich sogar auf – aber nur für einige Jahre. Wenn nun mit Monuments To An Elegy ein neues Werk erscheint und nur noch aus der alten Zeit mit an Bord ist, werden wieder viele Musikexperten Kritik üben, vielleicht an alte Zeiten erinnern und ansonsten das Werk ignorieren. Doch das ist ein Fehler.

 

Monuments To An Elegy nicht ganz so gut wie die besten Werke

Zwar ist Monuments To An Elegy nicht ganz so gut wie die besten Werke von , aber wenn es das Album einer neuen, jungen Band wäre und diese richtig von ihrer Plattenfirma unterstützt werden würde, wären die Kritiken ganz andere. Natürlich muss man zugeben, dass Billy Corgan seinen Höhepunkt als Songschreiber überschritten hat, doch das unfassbare Niveau, das er in den neunziger Jahren hatte, konnte er unmöglich halten. Es sei auf die zu allen Alben der großen Zeit erschienenen Box Sets hingewiesen, es kürzlich erschien das zu Adore mit mehr als 100 Songs.

In den letzten Jahren konnte man oftmals Kritik üben, weil Billy Corgan es mit den Gitarrensolos übertrieb, die Lieder waren gelegentlich einfach zu lang. Das ist auf Monuments Of An Elegy absolut nicht der Fall, auch wenn der Name etwas irreführend ist. Weder sind die Lieder elegisch noch Monumente. Neun befinden sich auf diesem Werk, am besten gefallen Being Beige und Drums + Fife, die bemerkenswert poppig und kurz sind und zeigen, dass Corgan noch immer sein Handwerk versteht. Am Schlagzeug saß diesmal übrigens Tommy Lee von Mötley Crüe. Für Fans von früher empfiehlt es sich dem Album, dem bald ein weiteres folgen soll, eine Chance zu geben.

Fazit

Was in den neunziger Jahren erstklassig war, soll nun offiziell nur noch zweitklassig oder gar noch schlechter sein? Nein:Es ist immer noch besser als vieles, was die Konkurrenten fabrizieren, besonders die aus der Periode, als The Smashing Pumpkins ihre größte und erfolgreichste Zeit hatten.

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