Nothing But Wild

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

HÖRT GENAU HIN IHR BON JOVIS UND ‘!

Die Band:

Der Sänger und Gitarrist Timmy Rough und der Schlagzeuger Urban Berz gründeten 2007 in Wiesbaden eine Rockband, die durch Hardy am Bass und durch Norman Bites als zweiten Gitarristen komplettiert wurde. 2012 benennt sich die Band in um und bringt auf dem eigenen Label eine selbstbetitelte EP auf den Markt. Es folgen Konzertreisen mit Bands wie ZZ Top, Molly Hatchet oder den Toten Hosen. 2013 wird, ebenfalls auf dem eigenen Label, das erste Album „Without A Trace“ veröffentlicht. Die Band tourt munter weiter und unterschreibt 2015 einen internationalen Plattenvertrag bei . Ein Jahr später kommt der Longplayer „Dead Man’s Voice“ heraus, dass erstmal in die deutschen Charts einsteigt. Weitere Tourneen mit Accept oder und diverse Festivalauftritte folgen.

Das Album:

Untätigkeit kann man der Band aus Wiesbaden seit ihrem letzten Album unmöglich vorwerfen. Tourneen durch Europa, unter anderem mit den Scorpions, und Auftritte auf der Kiss-Kreuzfahrt machen deutlich, dass die sympathischen Musiker im Rockbuisness angekommen sind. Jetzt gibt es also das vierte Album „Nothing But Wild“, mit dem sie ihren Ruf weiter festigen und ihre Fangemeinde vergrößern sollten. 

Wer seit Jahren vergeblich auf ein vernünftiges Werk von oder Bryan Adams wartet, der sollte endlich mal bei den neuen Rosen reinhören. Sie zelebrieren handgemachten US-Rock und schwelgen dabei in der oft zitierten guten alten Zeit, ohne jedoch ein pures Abziehbild dieser Epoche zu sein. Im Gegenteil. Das Songmaterial von „Nothing But Wild“ ist so gut, dass durchaus jeder Song als Single funktionieren würde. Mit „Down By The River“ haben sie ein Paradebeispiel ausgewählt. Der Song hätte in den 1980er mit Sicherheit weltweit die Charts gestürmt. Nun gut, wir haben 2019 und andere Sounds dominieren (leider) oft die Charts. Aber gute Musik bleibt gute Musik. Und davon haben „The New Roses“ erneut einen ganzes Album voll im Gepäck. 

No Filler, just Killer ist eines der größten Komplimente, das man dem Album einer Rockband machen kann. Und das trifft wie die Faust aufs Auge auf das zu, was Sänger Timmy Rough und seine Kollegen hier abliefern. Rockige Titel, wie „Can‘t Stop Rock & Roll“ oder „Running Your Of Hearts“ sind mit unglaublich eingängigen Melodien ausgestattet. Selbst eine eher radiomäßige Ballade wie „The Bullet“ besitzt durch die Stimme von Tim und durch die gefällige Melodie so viel Klasse, die sie einfach nur Gänsehaut erzeugt. 

Trackliste:

01 – Soundtrack Of My Life

02 – Can’t Stop Rock & Roll

03 – Down By The River

04 – Nothing But Wild

05 – Heartache

06 – The Bullet

07 – Running Your Of Hearts

08 – Unkown Territory

09 – As The Crow Files

10 – Give & Take

11 – The Only Thing

12 – Meet Me Half Way

13 – Glory Road

Fazit:

Der Titelsong des Albums („Soundtrack Of My Life“) macht deutlich, für welchen Sound The New Roses stehen. Die aktuelle Gegenwart des Hard Rock liegt nicht in New Jersey oder Kanada, sondern im hessischen Wiesbaden. Mit „Nothing But Wild“ legen The New Roses ihr bishen bestes Longplayer vor. Daher bleibt nur noch eines zu sagen: „Just a sixpack and a radio, down by the river …“. 

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