Reaching Into Infinity

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

IM RAUSCH DER GESCHWINDIGKEIT!

Die Band:
Unter dem Namen DragonHeart wurde die Band 1999 in London gegründet. Schon ihre erste Demoaufnahme entwickelte sich zu einem Erfolg, da sie mehr als eine halbe Million Mal von einer Downloadplattform heruntergeladen wurde. Schließlich änderte man den Bandnamen in um und debütierte 2003 mit dem Album „Valley Of The Damned“. Es folgten Tourneen mit Szenegrößen wie oder Taking Dawn und ein Support für . Im März 2010 kam es zum Bruch mit Sänger und Bandgründer ZP Theart. Mit Marc Hudson wurde jedoch ein adäquater Nachfolger gefunden, der erstmals auf dem Album „The Power Within“ zu hören war.

Das Album:
DragonForce sind in der Metalszene nicht unumstritten. Fans lieben die Mischung aus melodischem Power Metal und rasantem Speed Metal, Kritiker bewundern die überaus schnellen, vielschichtigen und abwechslungsreichen Gitarrensoli und Hater bemängeln die comichaften Texte und oft recht simplen Songstrukturen.

Alle diese Elemente werden auf dem inzwischen siebenten Studioalbum in Perfektion bedient. Nach dem titelgebenden Intro „Reaching Into Infinity“ macht schon der Opener „Ashes Of The Dawn“ deutlich, dass DragonForce ihren Ruf als extreme Power Metal Band gerecht werden wollen. Extrem dahingehend, dass die Songs ein hohes Tempo besitzen. Mit Songs wie „Judgement Day“, „Astral Empire“ oder „Midnight Madness“ ziehen DragonForce das Tempo noch weiter an. Gee Anzalones Drums klingen, als wäre er ein Durazellhäschen auf Speed. Man kann sich kaum vorstellen, was dieser Mann bei einem Konzert leisten muss. Auch die Gitarrensoli von Herman Li und Sam Totman kann man nur als virtuos bezeichnen. Und Marc Hudsons Stimme ist über jeden Zweifel erhaben.

Mit „Silence“ gibt es eine Ballade, die genretypisch ist. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Mehr hingegen bieten „WAR!“ und „The Edge Of The World“. Bei „WAR!“ kombinieren DragonForce den hohen Gesang von Marc Hudson mit passenden Death Metal Gesangspassagen, die dem Titel einen besonders aggressiven, aber mehr als passenden Rahmen geben. „The Edge Of The World“ ist dann ein zehnminütiges Monster mit allem, was das Power- und Speed Metal Herz begehrt.

Trackliste:
01 – Reaching Into Infinity
02 – Ashes Of The Dawn
03 – Judgement Day
04 – Astral Empire
05 – Curse Of Darkness
06 – Silence
07 – Midnight Madness
08 – WAR!
09 – Land Of Shattered Dreams
10 – The Edge Of The World
11 – Our Final Stand

Fazit:
DragonForce legen mit „Reaching Into Infinity“ ihr bisher bestes Album vor. Von der obligatorischen Ballade her abgesehen, die allenfalls Durchschnitt ist, liefert die Band ein tolles Album mit großer Melodiedichte und noch höherem Tempo ab. Als Anspieltipp eignet sich letztlich jeder Song, so das „Reaching Into Infinity“ ein Highlight für jeden Metalfan ist.

 

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