(R)Evolution

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

VIEL MASSE UND NUR WENIG KLASSE!

Die Band:

wurde 1993 von Oscar Dronjak und In-Flames-Gitarrist Jesper Strömblad gegründet, der sich aber 1997 wieder seiner Hauptband zuwandte. Der Bandname ist einer Textzeile des Liedes „Lucifer’s Hammer“ der amerikanischen Band Warlord entnommen worden. Mit dem Einstieg von Sänger Joacim Cans ging es für die Band bergauf. Der musikalische Stil von wird vor allem durch den Heavy Metal der 1980er Jahre beeinflusst. Neben eingängigen Melodien und ausgeprägten Gitarrensoli ist es vor allem die hohe Stimme Joacim Cans, die den Sound der Band maßgeblich prägt. Nach einigen Umbesetzungen setzt sich die Band augenblicklich aus Joacim Cans (Gesang), Oscar Dronjak (Gitarre), Pontus Norgren (Gitarre), Frederik Larsson (Bass) und Anders Johanson (Schlagzeug) zusammen.

Das Album:

Nachdem der leichte Stilwechsel bei ihrem letzten Album „“ vielen Fans nicht gefallen hat, besannen sich die schwedischen Metallarbeiter an ihre Anfangszeit. Mit Fredrik Nordström saß wieder der Mann auf dem Produzentenstuhl, der schon die ersten beiden Alben von HammerFall produzierte. Auch für das Artwork holte man mit Andreas Marshall wieder einen guten alten Bekannten ins Boot.

Zum Neustart der Website im Juli veröffentlichten HammerFall dann die erste Single „Bushido“. Ein Song, mit dem ich bis heute nicht warm geworden bin. Zu durchschnittlich, zu wenig innovativ und zu beliebig kommt der Song daher. Mit gemischten Gefühlen sah ich daher dem Album entgegen.

Als dann die ersten Töne des Openers „Hector’s Hymn“ erklingen, scheinen alle Zweifel weggewischt zu werden. Ein kraftvoller Song mit viel Tempo. Leider muss man eine ganze Weile warten, bis es wieder eine solche Nummer gibt. Erst „Origins“ im hinteren Teil kann mit dieser Power aufwarten. Gleiches auch für den letzten Track „Wildfire“, der ebenfalls kraftvoll und dynamisch aus den Boxen schallt.

Der Rest ist sicher nicht schlecht, konnte mich aber nicht vom Hocker reißen. Titel wie „(R)Evolution“, „Ex Inferis“ oder „Evil Incarnate“ dümpeln im Midtempobereich umher und sind mit viel guten Willen bestenfalls Durschschnitt. Gänzlich misslungen ist die Ballade „Winter Is Coming“, mit der HammerFall keine Maus hinter dem Ofen hervor locken.

Wobei, handwerklich sind die Songs nicht so schlecht und auch Joacim Cans ist stimmlich voll auf der Höhe. Doch wo „Infected“!überraschend und spritzig klang, versucht man hier, die alten „Glory To The Brave“-Zeiten aufleben zu lassen. Nur mit dem Unterschied, dass dieses Album nicht die Klasse des Debüts hat.

Trackliste:

01 – Hector’s Hymn

02 – (R)Evolution

03 – Bushido

04 – Live Life Loud

05 – Ex Inferis

06 – We Won’t Back Down

07 – Winter Is Coming

08 – Origins

09 – Tainted Metal

10 – Evil Incarnate

11 – Wildfire

 

Fazit:

Viel Masse, wenig Klasse. Diese abgedroschene Redewendung bilanziert das neue Album der schwedischen Power Metaller sehr gut. Drei starke Titel reichen nicht, wenn der Rest nur Mittelmaß ist. Hardcore Metaller wird das Album gefallen, doch sehr schnell wird auch hier der Finger auf der Skip-Taste ruhen. Trotz der Rückkehr der alten Weggefährten konnte mich „(R)Evolution“ nicht überzeugen.

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