Rise And Fall

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

BRITPOP UND BEATLESSOUND AUS PFORZHEIM!

Die Band:

Der Sänger Peter Freudenthaler und der Gitarrist Volker Hinkel gründeten 1991 die Band und produzierten eine gleichnamige Promo-CD. Es stießen Thomas Mangold (Bass), Roland Röhl (Keyboard) und Ralf Wochele zu Band. 1093 erschien das Debütalbum „Once In A Blue Moon“. Ein Jahr später gab es den ersten Achtungserfolg, als der Song „Wild Days“ für einen Werbespot ausgewählt wurde. 1995 kam dann der Moment, der das Leben der Gruppe komplett veränderte. Mit dem Song „“ enterten sie nicht nur die Spitze der deutschen Hitparade, sondern landeten einen weltweiten Hit. Auszeichnungen wie der Bambi, die Goldene Europa oder der Echo folgten. Auch das dazugehörige Album „Dish Of The Day“ erreichte Platz 1 der Charts. Mit den nachfolgenden Alben konnten jedoch nicht mehr an diese Erfolge anknüpfen. 

Das Album:

Ein Hit wie „Lemon Tree“ kann Fluch und Segen zugleich sein. Fluch, weil man immer wieder auf diesen einen Song reduziert wird, Segen, weil es dieser Erfolg der Band ermöglicht hat, dass zu machen, was sie möchte. Bezeichnet man Fools Garden als One-Hit-Wonder würde man der schwäbischen Gruppe keinesfalls gerecht werden. Über die Jahre haben sie einige gute Alben vorgelegt, auch wenn diese zumeist unter dem Radar der Öffentlichkeit geflogen sind. 

Jetzt melden sich Fools Garden mit „“ sehr eindrucksvoll zurück. Britpop meets könnte man als Leitthese über die vierzehn neuen Songs des mittlerweile zehnten Studioalbums schreiben. Und das ist auf gar keinen Fall ketzerisch gemeint. Insbesondere die Fab Four aus Liverpool haben es den Jungs um Peter Freudenthaler angetan. Es kann ohne Frage als Adelsschlag angesehen werden, wenn man sagt, dass sich Fools Garden hier Schuhe anziehen, die keinesfalls zu groß sind. 

Mehr noch. Abwechslung wird durchaus groß geschrieben, auch wenn das Album von eher ruhigeren Nummern dominiert wird. Balladen wie „I Burn“ oder „Marie Marie“ können dabei ebenso überzeugen, wie elektronisch angehauchte Songs wie „Still Running“ oder „Embrace“. Und bei Titeln wie „Boys“ oder „Shame“ würde man sich wünschen, das Fools Garden endlich mal wieder im Radio gespielt würden. 

Trackliste:

01 – Prelude

02 – I Burn 

03 – New World

04 – Save The World Tomorrow

05 – High Again

06 – Boys

07 – Marie Marie

08 – Boomtown

09 – Course Of Ages

10 – Shame

11 – Still Running

12 – All We Are

13 – Embrace

14 – Rise And Fall

Fazit:

Fools Garden legen mit „Rise And Fall“ einen überaus hörenswerten Longplayer vor. Die Reminiszenzen an die Beatles sind unverkennbar, doch die Band meistert das so gut, dass es eine echte Freude ist, den durchdachten und komplexen Kompositionen zu lauschen. Ein schönes Album, für das man sich einig wenig Zeit, einen guten Whisky und eine Zigarre nehmen sollte und dessen Nachhaltigkeit dann umso mehr begeistert. 

 

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