Sport- und Bewegungstherapie bei seelischen Erkrankungen

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Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

Sport- und Bewegungstherapie bei seelischen Erkrankungen: Forschungsstand und Praxisempfehlungen – Gebundene Ausgabe – von (Herausgeber), (Herausgeber) und einem Vorwort von Mathias Berger erschienen im .

Für dieses Buch wurde von den Autoren die zum Thema vorliegende Literatur so aufbereitet, dass der Leser die Möglichkeiten und Grenzen der Sporttherapie für spezielle Krankheitsbilder aufgezeigt bekommt. Es wurde versucht evidenzbasierte Aussagen bezüglich des Einsatzes der Sport- und Bewegungstherapie für seelische Erkrankungen zu treffen. Aus den noch bestehenden Unsicherheiten und Unklarheiten wurden direkt für die Zukunft relevante Forschungsarbeiten abgeleitet.
Das Buch soll den Leser unterstützen, die Wirksamkeit der Anwendungsmöglichkeiten der Sport- und Bewegungstherapie in der Psychiatrie anhand der evidenzbasierten Studienergebnisse realistisch einzuschätzen. Prävention wird in diesem Buch nicht thematisiert und auch körperorientierte Bewegungstherapie mit psychotherapeutischem Anspruch bleiben außen vor.

Über die Herausgeber
Der Autor Dr. med. Valentin Z. Markser ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er führt seit 1988 eine eigene Praxis für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse in Köln. Nebenher ist Markser wissenschaftlich tätig, wobei sein Schwerpunkt die seelische Gesundheit im Leistungssport ist. Er ist außerdem stellvertretender Leiter des Referates für Sportpsychiatrie und -psychotherapie der DGPPN, sowie Kuratoriumsmitglied der Robert-Enke-Stiftung.
Sei Co-Autor Prof. Dr. med. Karl-Jürgen Bär, ebenfalls Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie hat seit 2010 die Funktion des stellvertretenden Direktors der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Jena inne. Seine klinischen Schwerpunkte umfassen die Gerontopsychiatrie, die Sportpsychiatrie und die psychiatrische Schmerztherapie.

Inhalt
Nach dem einführenden ersten Kapitel, ist das zweite Kapitel gleich der Bedeutung des Körpers und der Bewegung in der Psychiatrie gewidmet. Das nachfolgende sehr umfassende Kapitel bespricht die neurobiologischen und neuroendokrinologischen Grundlagen. Im vierten Kapitel werden die Grundlagen der Trainingslehre dargestellt, während im fünften die sportmedizinischen Grundlagen im Vordergrund stehen. Anschließend werden krankheitsspezifische Behandlungsansätze vorgestellt: Sport und Bewegung in der Behandlung depressiver Erkrankungen, Sporttherapie bei Angsterkrankungen, aerobe Bewegung bei der Zwangsstörung, Sport- und Bewegungstherapie bei Essstörungen, Sporttherapie bei Suchterkrankungen, bei schizophrenen Psychosen, bei kognitiven Störungen. Das letzte Kapitel befasst sich mit Sport und Bewegung bei seelischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Es werden jeweils Praxisempfehlungen, Empfehlungen für die Forschung und eigene Bewertungen mit aufgeführt.

Fazit
Das Buch richtet sich an Ärzte, ärztliche und psychologische Psychotherapeuten und Sport- und Bewegungstherapeuten im Bereich der Psychiatrie. Hier sind viele aktuelle Studien zu diesem Thema resümiert. Daher eignet sich die Lektüre für ein update. Anspruchsvolles evidenzbasiertes Wissen wird gut erklärt und vermittelt. Es kann eindeutig aufgezeigt werden, wann Indikationen für Sport- und Bewegungstherapie bei der Behandlung seelischer Erkrankungen vorliegen.

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