Storyteller

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

IST DAS NOCH COUNTRY?

Die Sängerin:

Als drittjüngste Tochter eines Papierfabrikarbeiters und einer Lehrerin wurde 1983 in Oklahoma geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren sang sie im Kirchenchor mit und nahm 2005 an der vierten Staffel der Castingshow American Idol teil. Im dortigen Finale setzte sie sich gegen Bo Bice durch und gewann einen Plattenvertrag von Arista Records. Ihre erste Single „Inside Your Heaven“ erreichte in den USA auf Anhieb Platz 1 der Billboard-Charts. Auch das dazugehörige Album wurde ein großer Erfolg. Da sich aber nicht als Popsternchen vermarkten lassen wollte, wandte sie sich der Countrymusik zu. Mit Erfolg: Auch die nächsten Alben erreichten Spitzenpositionen in den amerikanischen Charts und sorgten dafür, dass in einem Atemzug mit Sängerinnen wie Faith Hill, oder Shania Twain genannt wird.

Das Album:

Seit einer Dekade zählt Carrie Underwood jetzt zu den erfolgreichsten Sängerinnen der modernen Countrymusik. Doch ähnlich wie wandte sie sich schon auf ihrem letzten Album „“ von der ursprünglichen Countrymusik ab und der modernen Pop- und Rockmusik zu.

Unterbrochen von der Geburt ihres ersten Kindes im Frühjahr 2015 nahm Carrie Underwood ihr fünftes Studioalbum auf. Auf „“ hat sich die hübsche und stimmgewaltige Sängerin wieder sehr aktiv am Songwriting beteiligt und Unterstützung von Nashville-Größen wie Hillary Lindsey, Ashley Garley, Brett James oder Mark Bright erhalten. Trotzdem bleibt Miss Underwood sich und ihrem Sound treu. Flotte Titel wie „Renegade Runaway“ oder „Clock Don’t Stop“ wechseln sich mit Balladen wie „Heartbeat“ oder „Like I“ll Never Love You Again“ ab. Dabei ist es vor allem ihre überragende Stimme, die den Songs ein ums andere Mal ihren Stempel aufdrückt.

Auch wenn die modernen Klänge dominieren, versucht sie den Countrystil beizubehalten und daraus auch mal zu experimentieren („Choctaw County Affair“).

Trackliste:

01 – Renegade Runaway

02 – Dirty Laundry

03 – Church Bells

04 – Heartbeat

05 – Smoke Break

06 – Choctaw County Affair

07 – Like I’ll Never Love You Again

08 – Chaser

09 – Relapse

10 – Clock Don’t Stop

11 – The Girl You Think I Am

12 – Mexico

13 – What I Never Knew I Always Wanted

 

Fazit:

Mit „Storyteller“ knüpft Carrie Underwood da an, wo sie bei „Blown Away“ aufgehört hat. Tolle Songs, die zwischen Country und Rock anzusiedeln sind. Wahre Countrypuristen werden sich wahrscheinlich eher zu einer jungen Sängerin wie hingezogen fühlen, aber die Mischung von Carrie Underwood überzeugt mich auch diesmal. „Storyteller“ ist ein starkes Album ohne wirkliche Ausfälle, aber mit guten Songs wie „Renegage Runaway“, „Smoke Break“ oder „The Girl You Think I Am“. Und über allem steht die tolle Stimme von Carrie Underwood, die auch aus den etwas schwächeren Songs noch kleine Perlen macht. Da leider nicht zu erwarten ist, dass Miss Underwood im Rahmen ihrer anstehenden Tour im kommenden Jahr nach Deutschland kommt, bleibt nur das Hören ihrer allesamt guten Alben und ein Blick auf das iTunes Festival, in dessen Rahmen sie ein tolles Konzert in London gegeben hat.

 

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