Tanzmedizin: Die medizinische Versorgung professioneller Tänzer

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Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

Tanzmedizin: Die medizinische Versorgung professioneller Tänzer von (Autor) mit einem Vorwort von Wildor Hollmann erschienen im

Um die medizinische Versorgung professioneller Tänzer optimal gewährleisten zu können, kann dieses Buch eine große Hilfestellung sein. An Tänzer werden extreme und besondere Ansprüche gestellt. Entsprechend benötigen Tänzer auch spezielle Prophylaxe und Therapie im Faller einer Verletzung oder chronischen Überlastung oder Erkrankung. In dem vorliegenden Buch ist dieses spezifische Wissen herausgearbeitet und gut verständlich, sehr praxisnah dargestellt.

Die Herausgeberin
Über die Fachärztin für Orthopädie mit Zusatzqualifikation in Chirotherapie, Sport- und Sozialmedizin Dr. Elisabeth Exner-Grave wurden schon Artikel mit dem Titel „Die Ärztin, der die Tänzer vertrauen“ geschrieben. Sie ist Gründerin und Leiterin des Kompetenzzentrums Tanzmedizin und orthopädische Oberärztin im Rehabilitations- und Trainingszentrum medicos.AufSchalke in Gelsenkirchen. Das Kompetenzzentrum Tanzmedizin ist bisher einzigartig in Deutschland und hat sich auf die besonderen Probleme von Tänzern spezialisiert. Dr. Exner-Grave ist ebenfalls Gründungsmitglied des Netzwerks Tanzmedizin (tamed).Seit 1993 ist Frau Dr. Exner-Grave beratend an berufsbildenden Ballettschulen tätig. Seit 1997 führt sie tanzmedizinischer Eignungsuntersuchungen u.a. an der John Cranko-Schule in Stuttgart und bei den Ballettberatungstagen an der Hochschule für Musik und Tanz in Zürich durch.

Inhalt
In der Einleitung werden die gemeinsamen Wurzeln von Gymnastik, Turnen und Tanz beschrieben. Es geht um die Entwiclung von Tanz, der Leistungssteigerung und Wettbewerb. Die besondere berufliche Situation der Tänzer wird hervorgehoben und es wird zur Frage „Was ist Tanzmedizin?“ Stellung genommen.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit gesundheitsfördernden Aspekte des Tanzens. Es wird insbesondere auf die Balettausbildung von Kindern und den Kindertanz eingegangen. Es wird dargestellt, wie durch Ballettunterricht die Gesundheit erwachsener Laien gefördert werden kann. Der letzte Abschnitt des zweiten Kapitels beschäftigt sich mit den Vorteilen des Tanzens im Alter. Tanzen kann als Prävention und Therapie, sowie zur Bewegungsförderung bei älteren Menschen angewandt werden.
Im dritten kapitel werden die physische Voraussetzungen für die Ausübung des Tänzerberufes dargelegt.
Der Pathophysiologie des Tanzens ist das vierte Kapitel gewidmet.
Im fünften Kapitel des Buches werden Methoden zur Verbesserung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit vorgestellt.Die Behanldungsoptionen und Bewegungskonzepte umfassen sowohl schulmedizinische als auch komplementäre Methoden.
Das letzte Kapitel ist den speziellen Probleme im Tanz gewidmet. Es wird insbesondere auf Homo-, Bi- und Transsexualität, HIV, Doping, Esstörungen und Schmerz eingegangen.
Im Anhang findet sich ein Glossar, das relevante Begriffe aus der Ballettnomenklatur erklärt, es gibt eine Übersicht über weiterführende Liteartur und Internetlinks.

Fazit
Das Buch ist lesenswert für alle, die sich selbst mit Tanz beschäftigen und die, die Tänzer betreuen, sei es medizinisch, therapeutisch oder pädagogisch. Es wurde mit Leidenschaft zum Tanz geschrieben und gibt einen sehr guten Überblick zu den relevanten Themen.

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