Traces

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

KUSCHELROCK FÜR ERWACHSENE!

Der Sänger:

wurde 1949 in Kalifornien geboren. Ein Lied von Sam Cooke inspirierte den damals Zehnjährigen, Musiker zu werden. 1977 schloss er sich der Band an, die bis heute als Wegbereiter des (Adult Oriented Rock) gilt und mit der er Hits wie „Wheel In The Sky“ oder „Don‘t Stop Belivin‘“ hatte. 1984 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum „Street Talk“ und hatte mit der Single „Oh, Sherrie“ vor allen in den USA einen großen Hit. 2005 wurde Steve Perry, der vom Musikmagazin Rolling Stone zu einem der 100 größten Sänger aller Zeiten gewählt wurde, mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. 

Das Album:

Nach seinem Ausstieg bei Journey 1997 und einem ein Jahr später folgendem Greatest Hits Album zog sich Steve Perry vollkommen aus der Öffentlichkeit zurück. Daher war es überraschend, als die Ankündigung kam, dass der mittlerweile 69-jährige Sänger ein neues Album veröffentlichen wird. 

Als Vorbote wurde „No Erasin‘“ ins Rennen geschickt. Ein Song, der jedem AOR-Fan durchaus Freudentränen in die Augen schießen lässt. Zumal Steves Perrys wunderschöne Stimme nichts von ihrem Schmelz eingebüßt hat. Nun liegt „Traces“ vor und überrascht, denn mit Ausnahme der Single, ist es ein reines Balladenalbum. An sich ist das keine schlechte Sache. Die heute im Radio zu hörenden Rockballaden kommen zu einem Großteil aus den 80ern. Da wäre es in der Tat Zeit für Nachschub. 

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob „Traces“ den wirklich liefern kann. Die Titel sind handwerklich allesamt perfekt gemacht. Perlende Keyboards wie bei „Easy To Love“ oder gitarrenlastige Töne wie bei „Sun Shines Gray“ harmonieren meisterhaft mit der grandiosen Stimme Perrys. Doch ein echter Hit, der einen aus den Socken haut, findet sich nicht auf dem Album. Vielmehr liegt hier ein Platte für all die vor, die aus dem Alter für Kuschelrockalben raus sind. Zum Ende hin, tritt Steve Perry sehr aufs Bremspedal und nach den letzten Klängen von „We Fly“ stellt man sich nach gut vierzig Minuten die Frage: Das war es schon?

Trackliste:

01 – No Erasin‘

02 – We‘re Still Here

03 – Most Of All

04 – No More Cryin‘

05 – In The Rain

06 – Sun Shines Gray

07 – You Belong To Me

08 – Easy To Love

09 – I Need You

10 – We Fly

Fazit:

Ich gebe zu, dass ich mir von Steve Perrys neuestem Album „Traces“ etwas mehr erhofft hatte. Mit „No Erasin‘“ gibt es nur einen mitreißenden AOR-Track. Der Rest ist wahrlich nicht schlecht und eignet sich für einen ruhigen Winterabend in trauter Zweisamkeit, mit einer schönen Flasche Rotwein. Steve Perrys Stimme ist und bleibt ein Genuss und wer eine Schwäche für Rockballaden im Stile der 80er hat, kann sich „Traces“ bedenkenlos zulegen. 

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