War Eternal

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

WAS FÜR EIN EINSTAND, MISS WHITE-GLUZ!

Die Band:
Die beiden Brüder Michael und Christopher Amott gründeten 1996 im schwedischen Halmstad eine Band. Zusammen mit Sänger Johan Lliva wurden die ersten Alben aufgenommen und erste Tourneen absolviert. Im November 2000 stieg Lliva aus und präsentierten einen neuen Frontmann bzw. eine Frontfrau: Angela Gossow wurde die neue Stimme der Band. Das Album „Wages Of Sin“ war ein erster Achtungserfolg. Mit den folgenden Alben konnten sich einen guten Ruf in der Szene erwerben. Vor allem Angela Gossow überraschte mit ihrem gutturalen Gesang, der für eine Frau eher ungewöhnlich ist und der das Markenzeichen der Band wurde.

Das Album:
Im März 2014 verkündete Angela Gossow ihren Abschied, da sie sich mehr ihrer Familie widmen wollte. Mit wurde recht schnell eine Ersatzfrau gefunden. Die Frage war, ob sie die Lücke würde füllen können, die Angela Gossow hinterlassen hat.

Im Juni 2014 gingen Arch Enemy daher mit diesem Album an den Start. Nach einem dramatisch-orchestralen Intro geht es mit „Never Forgive Never Forget“ knüppelhart los. Und die Frage, ob Alissa White-Gluz sich behaupten kann, ist ganz schnell Schall und Rauch. Kompromisslos ackert sie durch die Songs, dass es eine wahre Freude ist. Zumal sich Miss White-Gluz auch gleich aktiv am Songwriting beteiligt hat. Nicht weniger als fünf Songs stammen aus ihrer Feder, darunter auch meine persönlichen Highlights „You Will Know My Name“ und vor allem „Avalance“.

Auffällig an „“ ist, dass das Album bei aller Härte über eine ausgesprochen hohe Vielseitigkeit und eine noch höhere Melodiedichte verfügt. Nicht umsonst erreichten Arch Enemy mit diesem Album erstmals die Top Ten der deutschen Albumcharts. Das ist auch absolut in Ordnung, denn „“ besteht nur aus Killersongs. Füllmaterial ist nicht vorhanden. Jeder Song steht für sich und besitzt eine eigene Klasse.

Für die ruhigen Momente sorgen die beiden Instrumentalstücke „Graveyard Of Dreams“ und „Not Long For This World“. Den Abschluss bildet das Mike Oldfield Cover „Shadow On The Wall“, das mir ebenfalls sehr gut gefällt.

Trackliste:
01 – Tempore Nihil Sanat
02 – Never Forgive, Never Forget
03 – War Eternal
04 – As The Pages Burn
05 – No More Regrets
06 – You Will Know My Name
07 – Graveyard Of Dreams
08 – Stolen Life
09 – Time Is Black
10 – On And On
11 – Avalance
12 – Down To Nothing
13 – Not Long For This World
14 – Shadow On The Wall

Fazit:
Die schwedischen Melodic Death Metaller von Arch Enemy legten mit ihrer neuen Frontfrau Alissa White-Gluz ein verdammt starkes Album vor. Jeder Metalfan, der auch nur ansatzweise mit dieser Spielrichtung etwas anfangen kann, sollte dieses Album im Regal oder auf der Playlist haben. Ein melodiöser Kracher jagt den nächsten, ohne dass das Album auch nur eine Sekunde langweilig wird.

 

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