Wolfsdunkel

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Charaktere
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  • Humor
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  • Lesbarkeit
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  • Erotik
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Rikina | Rezensionsdatum:

Wolfsdunkel –

 

Die Serie

Wolfsdunkel ist der siebte Teil der Werwolf-Fantasyreihe von Lori Handeland. Im sechsten Band „Wolfspfade“ wurde der letzte Handlungsstrang beendet und mit „Wolfsdunkel“ und dem Nachfolger „Wolfsschatten“ beginnt wieder eine neue Geschichte. Jedoch sind, wie in den vorigen Bänden, die Handlungen in sich abgeschlossen. Für ein besseres Verständnis empfiehlt sich aber, sie in der vorgesehen Reihenfolge zu lesen, da die Charaktere auch in anderen Bänden auftauchen.

 

Inhalt

Die Protagonistin Claire Kennedy tritt nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters seine Nachfolge als Bürgermeisterin einer Kleinstadt in Georgia an.

Was keiner weiß ist, dass sie in Wirklichkeit ihrem alten Leben aus der Großstadt und ihrem Exfreund, der sie vergewaltigt hat, entfliehen will.

Doch in Lake Bluff tauchen sofort die ersten Probleme auf, als ein Tourist angeblich von einem Wolf attackiert wird. Gleichzeitig erscheint Malachi Cartwright auf der Bildfläche, der sich äußerst seltsam verhält und Claire in seinen Bann zieht. Malachi ist Anführer einer Gruppe Roma, die Claire für das jährliche Vollmondfestival zur Unterhaltung der Gäste angeheuert hat.

Plötzlich verschwinden Menschen in dem sonst so ruhigen Örtchen und die Roma geraten in verdacht, da seit vielen Jahren keine Wölfe mehr dort leben.

Mit ihrer Freundin, der Polizistin Grace, beginnt sie mit Nachforschungen, bei denen der attracktive Malachi schnell in den Mittelpunkt gerät.

 

Fazit

Die Story ist genauso aufgebaut wie bei den Vorgängern: durchschnittliche Frau trifft überdurchschnittlichen Mann der sich mysteriöserweise ohne irgendeinen offensichtlichen Grund unsterblich in sie verliebt. Soweit so gut. Für Fans der Serie, die auf neue Erkenntnisse bezüglich Werwölfen oder ähnliches hoffen, werden hier enttäuscht werden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die „Jägersucher“, welche aus den ersten Bänden bekannt sind, nur einmal kurz auftauchen, was allerdings recht ‚gezwungen‘ wirkt.

Es gibt leider keine wirkliche Spannung, sowie (meiner Meinung nach) vorallem in den ersten drei Bänden enthalten, das Ende ist aber sehr gelungen mit einer überraschenden Wendung.

Die Charaktere sind unterschiedlich gelungen: mit der Protagonistin kann ich mich leider nicht identifizieren, nach außen wirkt sie sehr selbstsicher doch in Wirklichkeit ist sie eher weinerlich und schwach, was nicht in die Reihe der ‚Powerfrauen‘ der Vorgängerbände passt.

Jene, die das Buch „nur so“ lesen wollen, denen sei dringend angeraten, sich mit einem anderen Teil der Reihe auseinanderzusetzen. Wer Wolfsdunkel jedoch lesen will, um den altbekannten Humor der Autorin zu genießen und sich nicht allzu um fehlende Spannung kümmert oder ein eingefleischter Fan ist, sollte sich dieses Buch trotzdem kaufen, denn Spaß zu lesen macht es allemal.

 

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