Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die Seelenfänger

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die Seelenfänger

Das Buch ist im Jahre 201 im grafit-Verlag aus Dortmund erschienen. Es ist 224 Seiten stark.

Die Inhaltsangabe

Als die Talentshow „Wir suchen dich, Superstar“ nach Bierstadt kommt und ein großes Casting veranstaltet, steht die ganze Stadt Kopf. Die gute Laune von Polizeireporterin Maria Grappa hält sich allerdings in Grenzen. Sie solle für ihren neuen Chef über die Veranstaltung berichten. Grappa würde sich viel lieber um die Kirche der Erleuchteten kümmern. Die hat nämlich einen Infostand vor dem Redaktionsgebäude augebaut.

Über die Autorin

ist Jahrgang 1952. Sie arbeitet tatsächlich auch als Journalistin und zwar für den Westdeutschen Rundfunk in Dortmund.

Die Buchbesprechung

und Scientology 1; sie waren offensichtlich die Ideengeber für dieses Buch. gibt ihnen in dem Buch natürlich verfremdete Namen. Die Namen sind aber nur so leicht verändert, daß auch ein Leser ohne große Vorkenntnisse darauf kommen kann, um wen es sich hier handelt.Ob es einen aktuellen Anlaß für das Buch vor Ort gibt, ist ihm nicht ersichtlich.

Der Rest ist die Art von action- und temporeicher Kriminalgeschichte, wie wir sie von kennen. Grappa ist mal wieder klüger und erfolgreicher als die Polizei erlaubt. In Bierstadt = Dortmund und in Florida gelingt es ihr, einen Mordfall zu klären. Daß ihr dabei die guten Kontakte zur Dortmunder Polizei zugute kommen, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. Genauso wenig wie die Tatsache, daß hier auch eine ganz kleine Liebesschnulze eingebaut ist.

Der wievielte Grappa- liegt hier vor? Der erste kam im Jahre 1993 auf den Markt; so um die 20 werden es also schon sein. Der Erfolg kommt dabei nicht von ungefähr. Grappa hat eine große Klappe, das Herz auf dem rechten Fleck und dabei auch viel Spürsinn und Scharfsinn. ist Jahrgang 1952, der Journalismus ihre Professionen. Eine flotte Schreibe und Witz gepaart mit Intelligenz sind da nicht verwundertlich. Ob sie mit der Figur der Maria Grappa wohl auch darüber schreibt, wie sie selbst gerne wäre?

Das Buch bietet gut recherchierte Unterhaltung. Der journalistische Alltag sieht allerdings anders aus. Wen wundert`s? Polizei und Gerichtsreporter pflegen in der Regel keine Verbrechen aufzuklären, insbesondere dann nicht, wenn sie bei unbedeutenden Tageszeitungen aus der Provinz beschäftigt sind. Da beschreiben sie vielmehr, was vor Gericht verhandelt wird. Inwieweit hier der Wunsch der Vater der Geschichte ist, wird Frau wohl am besten wissen.

Das Fazit

Das Buch bietet auf jeden Fall lesenswertes Freizeitvergnügen. Es ist die gute Art an Kriminalroman, wie wir sie von der gewohnt sind.


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