Schlüsselkind

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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

JETZT AUCH ER!

Der Sänger: 

Seine ersten musikalischen Schritte machte Sascha Schmitz mit der Schülerband Bad To The Bone. Erste Singles, die er unter den Künstlernamen H.I.M. oder Sir Prize veröffentlichte, blieben ohne zählbaren Erfolg. Unter dem Namen gelang ihm 1998 der Durchbruch mit dem Song „If You Belive“. Seitdem zählt er zu den erfolgreichsten deutschen Popsängern. Aus der Idee heraus, ein Weihnachtskonzert für Freunde zu geben, entstand das Projekt and The Backbeats, mit dem seine Vorliebe für Rock für die Rockabilly-Musik frönte. Auch als Schauspieler war er aktiv. Neben oder war er zudem bei der ersten Staffel von „“ dabei. 

Das Album:

Jetzt auch er, wird sich manch einer gedacht haben, als er mitbekommen hat, dass Sänger Sasha ein Album in deutscher Sprache veröffentlicht. Auf den Spuren seiner Sing-mein-Song-Partnerin Sarah Connor, die mit ihrem Longplayer „“ erstmals in eben dieser Sprache gesungen hat, legt nunmehr auch Sasha ein Werk mit deutschsprachigen Titeln vor. 

„Schlüsselkind“ heißt die Platte, in dem er seine Popmusik jetzt in die Sprache kleidet, die jeder hierzulande versteht. Musikalisch liefert das Album keine großen Überraschungen. Es gibt vierzehn radiotaugliche Popsongs, die man sich anhören kann, die aber genauso gut als Hintergrund im Kaufmarkt dudeln können. Ecken, Kanten oder gar überraschende Momente sucht man hier vergeblich. 

Stellt sich die Frage, ob „Schlüsselkind“ textlich mehr zu bieten hat. Stellenweise ja. Der Titelsong ist eine Hommage an alle Kinder, die, wie Sasha, bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen sind. In „Der Junge“ zieht er ein erstes Fazit über seine Karriere und auch „Polaroid“ kann gefallen. Beim Rest ist es so, wie bei der Musik. Es plätschert dahin, doch wirkliche Tiefe oder berührende Momente habe ich zumindest vergeblich gesucht. 

Trackliste:

01 – Weiße Weste

02 – Polaroid

03 – Du fängst mich ein

04 – Immer wie immer

05 – Genug ist genug

06 – Der Junge

07 – Schlüsselkind 

08 – Leben danach

09 – Gorilla

10 – Nichtgeschwindigkeit

11 – Jekyll & Hyde

12 – Zwei Herzen

13 – Frohes neues Ja

14 – Bauch voller Lieder

Fazit: 

Weder die englischen Popalben von Sasha noch sein Dick-Brave-Projekt konnten mich bisher überzeugen. All dies fiel mehr in die Kategorie schnell gehört und ebenso schnell vergessen. Dies gilt leider auch für Sashas deutsches Album „Schlüsselkind“. Sicher, es sind zwei, drei wirkliche gute Songs drauf und auch der Rest ist gefällig. Aber mit zunehmender Dauer geht der Finger zur Skip-Taste. Wirklich berührende Momente sind rar genäht. Wo mich Sarah Connor mit „Muttersprache“ überzeugen konnte, versinkt dieses Album eher im Mittelmaß. „Schlüsselkind“ ist ein Album, das man hören kann, das aber auch schnell wieder vergessen ist. 

 

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