Erasure – The Circus

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– The Circus

  1. It Doesn’t Have To Be
  2. Hideaway
  3. Don’t Dance
  4. If I Could
  5. Sexuality
  6. Victim Of Love
  7. Leave Me To Bleed
  8. Sometimes
  9. The Circus
  10. Spiralling
  11. In The Hall Of The Mountain King (From The Peer Gynt Suite No. 1)
  12. Sometimes (Remixed By Erasure/Trumpet By Guy Barker)
  13. It Doesn’t Have To Be (Boop Oop Mix)

The Circus, das Album

Nur ein Jahr nach Veröffentlichung ihres Debutalbums Wonderland legten Erasure mit The Circus nach. Insgesamt ist der Sound auf dem zweiten Album nicht mehr so minimalistisch gehalten wie noch auf dem Erstlingswerk, Andy und Vince zeigen auch mehr Experimentierfreude an den einzelnen Stücken, so gibt es nicht nur synthetische Instrumente zu hören, sondern auch akkustische wie Gitarre oder Trompete. Auch entfernte man sich weiter weg vom frühe 80er Sound Yazoos und gab Erasure nun endgültig eine eigene Identität.

Es finden sich unzählige gute Lieder auf der Platte, die sehr hohe Ohrwumqualitäten haben: Vor allem sticht das geniale „Sometimes“ heraus, dass heute schon zu einer Art Erasurehymne geworden ist, es überrascht mit einem gelungenen Trompetensolo. Auch Songs, die damals nicht als Single veröffentlicht wurden, können überzeugen: „Hideaway“ und „Don’t Dance“ sind wahre Synthpop-Perlen. Der einzige Song, den man vielleicht noch am ehesten mit Wonderland vergleichen kann, ist „Leave Me To Bleed“ bleibt hier die Produktion doch eine Spur hinter den anderen Tracks und ist auch vom Stil her ganz anders.

Außergewöhnlich ist auch der Titelsong „The Circus“, der sich anhört, als wäre er inmitten einer Zirkusvorstellung aufgenommen worden. Einzig „Spiralling“ hat mich anfangs nicht überzeugen können, nölt Andy doch hier zu anfang doch extrem herum, doch gegen Ender verwandelt sich dieser Song in das wunderschöne „Safety With Numbers“, und plötzlich fühlt man sich wie von Engeln umgeben, die einen davontragen. Mit „If I Could“ überraschen Erasure mit ungewohnter Nachdenklichkeit, bevor sie mit „Victim Of Love“ einen weiteren Lovesong anstimmen.

Diese CD ist mit diversen Remixen ergänzt, die aber wie immer Geschmacksache sind, und nicht wirklich eine Bereicherung sind. Auch das Instrumental „In The Hall Of The Mountain King“ regt nicht besonders auf, ist halt eine seichte Synthievariante einens klassischen Titels.

Fazit

The Circus ist echt ein starkes Erasure-Album, das durchgehend positiv auffällt und viele tolle Songs hat, allen voran „Sometimes“, „It Doesn’t Have To Be“ und der schräge Titelsong. Auf jeden Fall ist das Album eines der besten Veröffentlichung, die das Duo bis heute rausgebracht hat und schon lange ein Klassiker des Synthpop schlechthin.

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