Erasure – The Innocents

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– The Innocents

  1. A Little Respect
  2. Ship Of Fools
  3. Phantom Bride
  4. Chains Of Love
  5. Hallowed Ground
  6. Sixty-Five Thousand
  7. Heart Of Stone
  8. Yahoo!
  9. Witch In The Ditch
  10. Imagination
  11. Weight Of The World
  12. When I Needed You (Melancholic Mix)
  13. River Deep,  Mountain High (Private Dance Mix)

The Innocents, das Album

The Innocents war Erasures erstes Nummer 1 Album und wurde später von vielen als das beste Erasure-Album aller Zeiten  bezeichnet, doch ist meine Meinung zu The Innocents eher nüchtern. Das Album startet mit einer guten Hälfte, alles Songs bis auf Track Nummer 6 sind sehr gut gelungen, doch danach lässt die Qualität der Stücke spürbar nach.

Doch zurück zum Anfang, The Innocents beginnt mit „A Little Respect“, in dem es auch wieder etwas von Vince Gitarrenspiel zu hören gibt, was dem Track eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Mein persönliches Highlight ist aber „Ship Of Fools“, einer langsamen Ballade, in der Andy sehr schwermütig zu sein scheint und sich Vince mit seinen Synthieklängen eher zurücknimmt.

„Phantom Bride“ ist eine sehr ernster Song über Ungerechtigkeit und Menschen beschreibt, die in tiefe Verzweiflung stürzen. Aber mit dem Song, oder vielmehr der albernen Soundspielerei „Sixty-Five Thousand“ endet dieses Qualitätshoch, die nachfolgenden Titel, klingen alle sehr ähnlich, und sind einfach irgendwo nur noch flach, ohne Substanz, deshalb besitzen Stücke wie „Heart Of Stone“, „Yahoo“ und  „Imagination“ höchstens B-Seiten-Qualität.

Die Produktion des Albums hält weitgehend den Standard des Vorgängers, doch kommen mir persönlich diverse Synthiearrangements in einigen Songs etwas schmalbrüstig rüber, da fehlt irgendwo der letzte Schliff.

Das Cover des Albums ist sehr schön gestaltet und zeigt ein farblich Kirchenfenster mit christlichen Motiv. Natürlich ist der Titel des Albums etwas ironisch zu sehen, denn die beiden sind nicht gerade für ihre Frömmigkeit berühmt geworden, dass beweisen unter anderem die exzentrischen Bühnenschows Erasures.

Am besten kommt noch „Witch in The Ditch“ weg, indem Andy sogar ein paar Zeilen auf Deutsch singt. Einzig „Weight Of The World“ ist nochmal ein ganz großer Song mit schöner Melodie und Herz.

Fazit

Für mich ist The Innocents bei weitem nicht Erasures bestes Album, eher irgendwo im Mittelfeld anzusiedeln, dafür ist es mir stellenweise einfach zu langweilig (vor allem die zweite Albumhälfte), da schien den beiden ja doch so langsam die Ideen auszugehen, anders ist es nicht zu erklären, warum gleich vier Songs fast gleich klingen. Nichtsdestoweniger ist The Innocents immer noch ein gutes Album, das zwar kleine Schwächen in der B-Note besitzt, aber auch ein paar tolle Klassiker wie „Ship Of Fools“ oder „A Little Respect“ zu bieten hat. Damit gehört The Innocents zum Standardrepertoire einer guten Erasuresammlung.

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