Das elfte Gebot
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Das elfte Gebot ist das neunte Album der Mittelalterrock-Band Feuerschwanz und laut Rezension vom 14. Juli 2020 ein Album, das man hören kann, aber nicht muss. Es enthält elf neue Songs und ein Bonus-Album mit sieben Coversongs. Gelobt werden Meister der Minne, Metfest und das Seeed-Cover Ding, die zweite Hälfte der Songs bleibt im Mittelmaß.
Das Elfte Gebot
16,99 € Stand: 28.09.2026
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Über die Band
Im Jahr 2000 hatte Peter Henrici die Idee, die rockige Mittelalterszene etwas aufzulockern. Spaß und Humor kamen ihm bisher zu kurz und im Fahrwasser einer Band von J.B.O. wollte er Gleiches auch in dieser Szene erreichen. Dies war die Geburtsstunde von Feuerschwanz. Er fand interessierte Mitstreiter und doch sollte es gut vier Jahre bis zum ersten Auftritt dauern. Durch weitere Engagements auf Mittelaltermärkten wurde eine Plattenfirma auf Feuerschwanz aufmerksam. So erschien 2005 ihr Debüt „Prima Nocte„. Die Fangemeinde wurde stets etwas größer und trotz einiger Umbesetzungen blieb die Band ihrem Stil treu und kombiniert mittelalterlichen Rock oft mit frivolen und humorvollen Texten.
Das Album im Überblick
Seit einigen Jahren erfreuen Feuerschwanz ihre Fangemeinde im 2-Jahres-Rhythmus mit neuer Musik. Jetzt liegt mit „Das elfte Gebot„ der neunte Longplayer vor, der die Fans doppelt begeistern soll. Zum einen gibt es elf aktuelle Songs, zum anderen ein Bonus-Album mit sieben Coversongs.
Auf „Das elfte Gebot„ überraschen Sänger und Gitarrist Peter Henrici alias Hauptmann Feuerschwanz mit einer Mischung aus Power Metal und Mittelalterrock. Die ersten Songs sind richtig gut und machen viel Spaß, zumal die Texte nicht ganz so platt sind, wie befürchtet. Leider kann die Band das anfangs gute Niveau nicht wirklich halten. Etwa ab der Mitte wird das Album zwar nicht schlecht, doch die Songs versinken im Mittelmaß. Highlights oder Titel, die sich längerfristig im Gehör festsetzen, sind hier leider nicht mehr auszumachen.
Somit liegen die Hoffnungen auf dem Cover-Album. Wobei ich die Songauswahl schon etwas platt finde. So ist es letztlich nur ein Song, der mich hier wirklich ansprechen konnte. Seeeds „Ding„ ist ein richtig gutes Coverversion, zumal ich es eh reizvoller finde, bei solchen Aktionen ein Genre zu nehmen, dass nicht dem eigenen entspricht. Gerade das Cover der Berliner Band wird mit einem hörenswerten Gastauftritt der aus der Schweiz stammenden Sängerin Melissa Bonny veredelt, die den Rap-Part des Originals übernimmt und mit ihren Growls glatt Alissa White-Gluz das Fürchten lehrt. Vielleicht kann noch „I See Fire„ überzeugen. Der ruhige Hobbit-Filmsong von Ed Sheeran bekommt hier mehr Dampf. Doch bei den restlichen Songs wie „Amen & Attack„ von Powerwolf oder „Gott mit uns„ von Sabaton hängt man viel zu sehr am Original - nur das diese halt besser klingen.
Trackliste CD 01
01 - Meister der Minne
02 - Metfest
03 - Das elfte Gebot
04 - Kampfzwerg
05 - Im Bauch des Wals
06 - Mission Eskalation
07 - Schildmaid
08 - Malleus Maleficarum
09 - Lords Of Powermet
10 - Totentanz
11 - Unter dem Drachenbanner
Trackliste 02
01 - Ding (feat. Melissa Bonny)
02 - Hier kommt Alex
03 - Amen & Attack
04 - I See Fire
05 - Gott mit uns
06 - Limit
07 - Engel
Fazit: Lohnt sich Das elfte Gebot?
„Das elfte Gebot„ ist sicher kein schlechtes Album. „Meister der Minne„ und „Metfest„ haben mich durchaus überzeugen können. Fans von Feuerschwanz werden zufrieden sein, doch wirklich neue Hörer wird sich die Gruppe nicht erschließen. Zumal es im Bereich des Mittelalterrocks deutlich bessere Bands gibt. Die Coversongs können ebenfalls nur bedingt gefallen, haben aber mit „Ding„ eine echte Perle dabei. Insgesamt ein Album, das man hören kann, doch nicht zwingend muss.
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