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Deutscher Tennis Bund: Tennis in Deutschland

Redaktion · 2012-06-20 · aktualisiert 2026-10-01

Antwort

Deutscher Tennis Bund: Tennis in Deutschland ist ein Buch mit 320 Seiten zur Geschichte des Deutschen Tennis Bundes von den Anfängen bis 2002, erschienen im Duncker & Humblot Verlag zum 100-jährigen Bestehen des Verbands (Rezension vom 20. Juni 2012). Die Rezension nennt die Texte gründlich recherchiert und das Buch gut lesbar; der Tennissport in der DDR kommt nicht vor.

Tennis in Deutschland. Von den Anfängen bis 2002. Zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Tennis Bundes.: Von den Anfängen bis 2002. Zum 100-jährigen ... Bundes. Hrsg.: Deutscher Tennis Bund e. V.
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Tennis in Deutschland. Von den Anfängen bis 2002. Zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Tennis Bundes.: Von den Anfängen bis 2002. Zum 100-jährigen ... Bundes. Hrsg.: Deutscher Tennis Bund e. V.

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Deutscher Tennis-Bund: Tennis in Deutschland Von den Anfängen bis 2002 Zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Tennis Bundes

Das Buch ist im Jahre 2002 im Duncker & Humblot Verlag Berlin erschienen; es kann nicht nur 320 Seiten, sondern auch ein beachtliches Gewicht vorweisen.

Worum geht es in Deutscher Tennis Bund: Tennis in?

Der Deutsche Tennis Bund (DTB) ist die Dachorganisation des deutschen Tennissports. Fanden sich bei der Gründung am 19. Mai 1902 noch 22 Vereine mit 2.500 Mitgliedern zusammen, gilt der Bund heute als mitgliederstärkster Tennisverband der Welt und der drittgrößte Sportverband in Deutschland. Der DTB stellt in diesem Werk seine eigene Geschichte als Verband vor.

Über den Verlag

An dieser Stelle sei ein Wort zu dem Verlag erlaubt. Einschließlich seiner Vorgänger gibt es ihn seit 1798. Duncker & Humblot ist in Berlin-Steglitz ansässig. Er hat sich auf wissenschaftliche Fachliteratur, insbesondere die Wirtschafts- - und Sozialwissenschaften sowie die Rechts- und Staatswissenschaften, spezialisiert.

Die Rezension im Detail

Der DTB stellt in diesem Buch seine eigene Geschichte vor. Edel ist der Buchdeckel gestaltet, in rotem Leinen sowie mit goldenem Wappen und vergoldetem Buchtitel („Tennis in Deutschland„) auf dem vorderen Buchdeckel. Als unbefangener Leser, der sich nicht am Boris Becker und Steffi Graf erinnert, könnte man doch tatsächlich auf den Gedanken kommen, Tennis wäre kein Breitensport, sondern vornehm und elitär, also so, wie es früher einmal gewesen sein mag.

Die Texte sind hervorragend und gründlich recherchiert; dementsprechend umfangreich wird ein Jahrhundert deutscher Tennisgeschichte beschrieben. Die Ausführungen sind sehr anschaulich, was auch durch die vielen Fotos bedingt ist. Die Geschichte des Frankfurter Fußballvereins FSV Frankfurt 1899 behandelt eine weitere Besprechung auf dieser Seite.

Hans-Jürgen Kaufhold, Toralf Bitzer, Jens-Peter Hecht und Klaus-Peter Witt sind einige der Autoren, die an diesem Buch mitgewirkt haben; es gelingt ihnen, sich beim Schreiben nicht nur auf den Verband zu konzentrieren. Als Leser gewinnt man stattdessen den Eindruck, daß hier die erfolgreichen Spieler - zu denen auch beispielsweise Gottfried von Cramm, Hilde Sperling-Krahwinkel, Wilhelm Bungert, Michael Stich und andere gehören - deutlich im Vordergrund stehen.

Selbst der obligatorische Statistik-Teil fehlt nicht. So werden beispielsweise die deutschen Meister (auch die der DDR) aufgeführt, die Präsidenten des Tennis-Bundes, die Davis-Cup-Einsätze und andere, möglicherweise interessante statistische Daten. Zum Glück ist dieser Teil nicht so umfangreich wie bei Büchern zum Thema Fußball, so daß er tatsächlich auch als Anhang durchgehen kann. Zum Thema Fußball gibt es hier auch die Besprechung zur Geschichte des deutschen Rekordmeisters, die ebenfalls auf dieser Seite steht.

Interessant ist dabei, daß sich der DTB nur auf seine eigene Geschichte konzentriert. Der Tennissport in der DDR kommt schlichtweg nicht vor, so, als habe es ihn nie gegeben. „Er war ja auch nie erfolgreich,„ könnte man dem nun entgegenhalten. Stimmt zwar; ein kleiner Schwenk am Rande war aber schon interessant gewesen.

Fazit: Lohnt sich Deutscher Tennis Bund: Tennis in?

Wer sich für Sport (und dabei insbesondere Tennis) und Geschichte interessiert, hält hier auf jeden Fall ein gut lesbares Buch in den Händen.

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