Ingo Reimer: Altkatholische Friedenskirche

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Ingo Reimer / Elisabeth Weyerer-Reimer: Alt-Katholische Friedenskirche Essen

Das ist im Jahre 200 im Verlag Schnell & Steiner aus Regensburg erschienen. Es ist 70 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die altkatholische Friedenskirche liegt in unmittelbarer Nähe zur jüdischen Alten Synagoge. Zusammen mit dem Dom gehören sie zu den größten Sakralbauten in der Essener Innenstadt.

Der bayerische Verlag gibt die Schriftenreihe der „Kleinen Kunstführer“ heraus. Sie soll Kirchen, Schlösser und Museen „im europäischen Kulturraum“ vorstellen. Hier liegt deren Nummer 2753 vor.

Die Besprechung

Wie aus den anderen Kunstführern des Verlages gewohnt, beschreibt das vorliegende Werk die Geschichte der Gemeinde und des Gotteshauses, seine Architektur sowie die Innenausstattung. Das vorliegende Werk weist aber eine Besonderheit auf: Quasi in einem zweiten Teil gibt es diverse religiöse Texte am Ende des Heftes; sie stammen vielfach aus der Bibel. Auf den Seiten mit den geraden Ziffern gibt es den Text, auf den Seiten mit den ungeraden Ziffern ein Farbfoto, das sakrale Motive aus der Kirche zeigt und den Text auf der gegenüberliegenden Seite illustrieren soll.

Die Ausführungen sind gründlich recherchiert und werden auf leicht verständliche Art dargeboten. Diverse Farbfotos ergänzen die Ausführungen, so daß der Leser auch einen guten optischen Eindruck von der Architektur und Innenausstattung erhält.

Die altkatholische Kirche ist bei uns in leider ziemlich unbekannt. Auch in Essen gibt es meines Wissens nach kein Hinweisschild, das gesondert auf die Friedenskirche hinweist. Daher ist es schon löblich von Schnell & Steiner (www.schnell-und-steiner.de), Bildbände wie diesen zu veröffentlichen. Auf diese Art und Weise wird nämlich nicht nur ein interessantes Bauwerk vorgestellt, sondern auch – zumindest in diesem Falle – Kirchengeschichte erzählt.

Über den Verlag

Der Verlag ist ja schon mehrfach an anderer Stelle vorgestellt worden. Daher sei zumindest auf seine Geschichte nicht weiter eingegangen. Ein Wort sei aber noch zu den „Kleinen Kunstführern“ erlaubt. Die „Kleinen Kunstführer“ entwickelten sich zum Markenzeichen des Verlags. Sie gelten mit über 70 Millionen Exemplaren von über 3.100 Titeln als die größte Kunstführerreihe dieser Art in Europa. Seit 200 werden die Kunstführer auch als Apps mit E-Books, Audioguides interaktivem Grundrissplan, Zeittafel und Besucherinfos angeboten.

Über die beiden Autoren

Über die beiden Autoren ist in dem vorliegenden Heft leider nichts gesagt. Da das Heft aber sehr detaillierte Informationen und Daten enthält, ist anzunehmen daß sie einen Bezug zur Kirche haben.

Das Fazit

Hier liegt ein vor, das eine unbekannte und doch nicht unübersehbare Kirche in der Essener Innenstadt vorstellt und daneben auch ein wenig geistige Nahrung bietet.


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