Saxon – Hell, Fire And Damnation

Inhaltsverzeichnis
Klassik

Stephan Moccio – Legends, Myths And Lavender

Musik

Axel Rudi Pell – Risen Symbol

Musik

Bon Jovi – Forever

SOLIDE ARBEIT MIT WENIGEN IMPULSEN!

Die Band:

Unter dem Namen Son Of A Bitch gründete der Sänger Peter „Biff“ Byford eine Band, aus der kurz darauf Saxon hervorging. 1979 erschien das selbstbetitelte Debütalbum, bevor ein Jahr später das Album „Wheels Of Steel“ veröffentlicht wurde, mit dem Saxon neben Iron Maiden oder Judas Priest zur Spitze des New Wave Of British Heavy Metal aufstiegen. Während die beiden anderen Bands fast kontinuierlich zur ersten Riege der Metalbands gehörten, wurden die Erfolge von Saxon etwas kleiner. Trotzdem bleiben sie sich und ihrer Fangemeinde treu, tourten durch die Welt und veröffentlichten bis dato mehr als zwanzig Alben. 

Das Album:

Für ihr aktuelles Album haben sich Biff Byford und seine Männer einiges vorgenommen. Immerhin übernimmt der renommierte britische Schauspieler Brian Blessed die Proklamation des Openingtracks „The Prophecy“ und kein geringer als Andy Sneap, der zuletzt vor allem Accept wieder in die Erfolgsspur zurückbrachte, wurde als Produzent verpflichtet. Und so geht der Titelsong „Hell, Fire And Damnation“ gleich in die Vollen. Und er macht die Marschrichtung für die nächsten rund vierzig Minuten aus. Klassischer Heavy Metal in all seinen Facetten. 

Ruhige Stampfer wie „Madame Guillotine“ oder „There´s Something in Rosewell“ wechseln sich mit flotten Speednummern im Stil von „Fire And Steel“ ab. Das alles ist verdammt gut gespielt, offenbart aber trotzdem kleine Längen, weil es wenig Überraschendes oder gar Neues zu entdecken gibt. Ja, Doug Scarratt und Brian Tatler machen an den Gitarren einen guten Job und Peter „Biff Byford“ ist auch mit über siebzig noch gut bei Stimme, doch schon beim zweiten Hördurchgang hatte ich bei dem einen oder anderen Song das Bedürfnis die Skip-Taste zu verwenden. 

Gerade zum Ende hin, kommen mit „1066“ und „Witches Of Salem“ zwei Titel, die bestenfalls durchschnittliche Kost bringen und alle genretypischen Klischees in sich vereinen. Das mindert etwas den Hörspaß und drückt das Album in die Durchschnittlichkeit.

Trackliste:

01 – The Prophecy

02 – Hell, Fire And Damnation

03 – Madame Guillotine

04 – Fire And Steel

05 – There´s Something In Rosewell

06 – Kubla Khan And The Merchant Of Venice

07 – Pirates Of The Airwaves

08 – 1066

09 – Witches Of Salem

10 – Super Charger

Fazit:

Saxon legen mit „Hell, Fire And Damnation“ ein solides Album vor, dass jedem, der eine Vorliebe für klassischen Heavy Metal hat, gefallen wird. Damit bleiben sich die Angelsachsen treu und bedienen ihre Fanbase sehr gut. Wirklich nachhaltig ist das Album nicht und neue Hörerschaften wird man sich damit auch nicht erschließen können. Dafür ist das angebotene Material etwas zu stereotyp und besitzt wenig Überraschendes.

Bewertung:

Musik: 3,5

Instrumentalisierung: 4,5

Stimme: 4

Abwechslung: 2,5

Hörspaß: 3

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