Simplon

Rezension von: Tillmann | Rezensionsdatum:

Simplon von Wolfgang Mock

Inhalt
Ende des 9. Jahrhunderts im Simplon-Tal: Hunderte von Arbeitern kämpfen sich von italienischer und schweizerischer Seite durch ein Bergmassiv, um einen Tunnel zu bauen. Ziel des waghalsigen Projektes ist die Realisierung einer Eisenbahnstrecke. Doch es geht nicht nur um die Verbindung von Ländern, sondern vor allem um Profite. Tausende Arbeiter riskieren täglich ihr Leben, die Investoren interessiert das alles nicht. Doch die Idee der Arbeiterbewegung findet immer mehr Anhänger, Sabotageakte drohen.

Betrug und Verrat
Der Ingenieur Alessandro und seine Frau Gianna sind die Protagonisten in einem Buch, das durch seine gefühlvolle Erzählweise und einen spannenden Plot zu begeistern weiß. Von Armut und Existenzängsten getrieben, verpflichtet sich Alessandro den Tunnel mit zu entwickeln, auch wenn er weiß, dass das Simplon-Tal seine Opfer fordern wird. Neben den politischen Aspekten im ausgehenden verwebt der auch menschliche Tragödien in seine Geschichte. Betrug und Verrat sind allgegenwärtig.

Fazit
Ein anspruchsvolles und zugleich spannendes Buch, das auch technisch und/oder politisch uninteressierte Leser bis zur letzten Seite fesselt. Die Parallelen zur heutigen Zeit sind nicht zu übersehen. Ausgezeichnet mit dem „Sir Walter Scott “ für historische Romane.

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