Walk The Earth

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

WIE EIN REIFER WEIN!

Die Band:
1979 gründeten , John Norum, Tony Reno und Peter Olsson in Schweden die Rockband Force. Anlässlich der Teilnahme an einem Talentwettbewerb, den die Band gewann, nannten sie sich in um. 1983 erschien das gleichnamige Debütalbum, dass immerhin Platz 8 der schwedischen Charts erreichte. Ende 1985 wechselte die Plattenfirma und unterschrieb einen Vertrag bei Epic Records. Mit Kevin Elson, der zuvor schon sehr erfolgreich mit Journey oder Night Ranger zusammengearbeitet hat, produzierten ihr drittes Album. Die Vorabsingle „The Final Countdown“ entpuppte sich dabei als Überhit. In über zwanzig Ländern enterte der Song die Spitze der Charts. Auch das gleichnamige Album wurde zu einem kommerziellen Erfolg. Fortan galt Sänger als Mädchenschwarm. Mit den folgenden Alben konnten Europe aber nicht an den großen Erfolg anknüpfen. Auch die Konzerthallen blieben leer, so dass sich die Band 1992 auflöste. 2003 fanden Europe wieder zusammen. Auch wenn sie den großen Erfolg von „The Final Countdown“ nicht wiederholen konnten, sind Europe seitdem eine feste Größe im Hardrock.

Das Album:
Mit „“ legen die Schweden ihr bereits siebtes Album seit der Reunion vor. Dabei schlagen sie in die Kerbe, die sie 2015 mit „War Of Kings“ bereits angerissen haben. Europe haben sich zu einer statten Hardrockband entwickelt, die nahestehen. Allein der titelgebende Opener macht deutlich, wofür Joey Tempest und seine Männer anno 2017 stehen. Dabei haben sie ganze Arbeit geleistet. In den altehrwürdigen Abbey Road Studios in London ist mit Hilfe des Produzenten Dave Cobb ein Album entstanden, das wahrlich verblüfft und überrascht.

Stampfende Hardrocknummern wie „The Siege“ oder „Haze“ brillieren wie vom die Progressive Rock beeinflusste Songs wie „Kingdom United“ oder „Election Day“. Überhaupt ist auffällig wie intensiv Europe mit Soundelementen spielen, die man eher von Bands wie Threshold kennt. Und man muss sagen, dass dieser Sound der schwedischen Combo ausgesprochen gut steht.

Vorbei die Zeiten, als ein Schmachtfetzen wie „Carrie“ durch den Äther ging. Heute heißt die Ballade „Pictures“. Der Anfang erinnert eher an einen Song der Beatles vom Sgt. Peppers-Album, als an die kuschelrocktaugliche Nummer aus den 80ern. Doch genau diese Art Musik steht der Band hervorragend zu Gesicht.

Trackliste:
01 – Walk The Earth
02 – The Siege
03 – Kingdom United
04 – Pictures
05 – Election Day
06 – Wolves
07 – GTO
08 – Haze
09 – Whenever You´re Ready
10 – Turn To Dust

Fazit:
Zwischen Hammondorgel, satten Gitarren und Joey Tempest´ markanter Stimme legen Europe ein Album vor, dass von A bis Z überzeugt. Wie ein reifer Wein, werden Europe im Alter im besser. Vielleicht ist ihre Musik nicht mehr so eingängig und mainstreamlastig wie zu Zeiten des finalen Countdowns, doch ihre Nachhaltigkeit ist sehr stark angewachsen. „Walk The Earth“ ist eine Hommage an Deep Purple oder Ronnie James . Sehr gerne dürfen die Herren dieses Werk auch live präsentieren. Ich würde mich freuen!

 

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