Kudamm 216 - Erbsünde
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Kudamm 216 - Erbsünde ist ein Berlin-Krimi von Nika Lubitsch, der laut Rezension vom 19. November 2013 leicht und unterhaltsam geschrieben ist und Berlin-Fans besonders gefällt. Detektivin Alice von Kaldenberg und ihr Team klären den Mord am Chirurgen Sigurd Sprengler, Handlung und Figuren werden als interessant gelobt.
Erbsünde - Kudamm 216-Krimi
4,99 € Stand: 25.10.2026
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Zum Angebot bei Amazon →Dies ist der erste Serienroman von Nika Lubitsch, der Überraschungsautorin von 2013. Ein Team um die Krimiautorin und leidenschaftliche Detektivin Alice von Kaldenberg (die eben am Kudamm 216, dem berühmten Westberliner Boulevard, lebt und arbeitet) recherchiert mit teilweise ungewöhnlichen und unorthodoxen Methoden die Fälle, die an Alice herangetragen werden. Dabei ist jeder aus dem Team ein besonderer Charakter: sei es die bislang arbeitslose Ostberliner Publizistin Judith, die zu Beginn des Romans zum Team stößt, der türkische Nachwuchskünstler Hüseyin, der lieber mit Malerei sein Geld verdient als in die Fußtapfen des erfolgreichen Vaters zu treten, der mit Lebensmitteln sein Vermögen gemacht hat, ihre beste Freundin Eva Friedrichs, einst erfolgreiche Schauspielerin und begnadete Köchin, oder die in ihren Fächern begnadeten Wissenschaftlerinnen Oliwia und Maria. Alice kommt aus sehr gutem Haus und hat entsprechende Kontakte, die sie im Verlauf des Romans auch immer mal wieder wie ein As aus dem Ärmel zieht.
In der ersten Folge der Serie geht es um einen Mord in New York, jedoch an dem berühmten Chirurgen Sigurd Sprengler aus dem Westend, einem Berliner Nobelviertel, der sich gleichzeitig als Kunstmäzen einen Namen gemacht hat. Alices Exmann, ein berühmter Dirigient namens Bernie Goldsmith, bittet Alice um Hilfe bei diesem Fall, und sofort kann Judith ihre Recherchefähigkeiten testen, da sie die Witwe und die Schwester des Toten interviewen soll. Bei ihrem Eintritt in die Villa und Firmensitz wird sie niedergeschlagen…. was wollten die Verbrecher von der Schwester des Toten? Und wieso beauftragt die Witwe des Toten auch Alice und ihr Team. Und welche Rolle spielt der Sohn Nils, der ebenfalls Chirurg in der elterlichen Klinik ist? Jeder in der Familie scheint sein Geheimnis zu haben.
Die Spuren führen das Team nach Frankreich, wo die zweite Tochter Sprenglers als Künstlerin lebt, New York, wo Sprengler immer wieder auf der Suche nach früheren Bildern aus dem Bestand seines Vaters war und enden schließlich wie in einem typischen Whodunit-Krimi mit einer Aufreihung der Verdächtigen (ganz modern mit Videotechnik auch nach New York) und dem Durchdeklinieren der Hauptdetektivin Alice, bis schließlich der Mörder identifiziert wird.
Hintergrundinformationen
Sämtliche Orte des Romans existieren auch in Wirklichkeit. Der Titel der Krimireihe „Kudamm 216„ ist eine real existierende Anschrift in Berlin und in der Tat sogar ein Haus, in dem die Autorin einige Jahre gearbeitet hat.
Fazit: Lohnt sich Erbsünde?
Wie auch die beiden vorangegangenen Romane ist auch dieser in einem leichten und unterhaltsamen Sprachstil geschrieben, mit viel Adjektiven und Beschreibungen, die es dem Leser leicht machen, sich in die Charaktere hineinzuversetzen und sich die Situationen und Orte vorzustellen. Lokalkolorit kommt dabei nicht zu kurz, man merkt dem Roman an, daß die Autorin Ur-Westberlinerin ist.
Die Charaktere sind sehr interessant aufgebaut, jeder mit seinen Stärken, aber gerade auch den Schwächen, seinen Schrulligkeiten, so daß es Spaß macht, mehr über diese Menschen zu erfahren. Ein weiterer Roman von Nika Lubitsch ist Der 7. Tag, der hier ebenfalls rezensiert ist.
Sehr unterhaltsam, interessante Geschichte, die so auch fast vorkommen könnte, natürlich schriftstellerisch verdichtet, aber wirklich lohnenswert - für Berlin-Fans sowieso!
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