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MSG - Universal

3 von 5 von Michael Krause · 2022-08-06 · aktualisiert 2026-10-01

Antwort

MSG - Universal ist das neue Album der Michael Schenker Group, das die Rezension vom 6. August 2022 mit 3 von 5 bewertet. Gelobt werden das Gitarrenspiel von Michael Schenker, die Stimme von Ronnie Romero und der Titel „A King Has Gone“, kritisiert wird viel Durchschnittsmaterial bei hochkarätiger Besetzung.

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Nicht ganz so gut wie erwartet!

Der Künstler

Michael Schenker wurde 1955 in Sarstedt geboren. Mit elf Jahren gründete er seine erste Band. Copernicus hieß Schenkers zweite Gruppe, bei der Klaus Meine sang. Mit ihm ging er zu den Scorpions, der Band seines älteren Bruders Rudolf Schenker, in der er von 1969 bis 1973 spielte. Kurz darauf wurde er Mitglied der britischen Rocklegende UFO und spielte Klassiker wie „Doctor Doctor„ oder „Rock Bottom„ ein. In den 80er und 90er feierte er Erfolge mit MSG, die zunächst Michael Schenker Group und später, bedingt durch die Zusammenarbeit mit dem Sänger Robin McAuley, McAuley/Schenker Group hieß. Nach einer Reunion von UFO verwirklichte Michael Schenker in den 2000er diverse Projekte. Neben Ritchie Blackmore und Eddie van Halen gilt er als einer der besten und bedeutendsten Rockgitarristen aller Zeiten.

Das Album im Überblick

Untätigkeit kann man Michael Schenker nicht vorwerfen. 2018 und 2019 legte er mit „Resurrection„ und „Revelation„ zwei beachtete Alben als Michael Schenker Fest vor, bevor er wieder als MSG (Michael Schenker Group) 2021 „Immortal„ folgen ließ. Jetzt also mit „Universal„ das nächste Album. Das Line-Up kann sich sehen lassen: Die Schlagzeuger Simon Phillips, Brian Tichy oder Bobby Rondinelli sind ebenso dabei, wie die Bassisten Bob Daisly oder Barry Sparks. Dazu kommt Tony Carey als Gastmusiker sowie Gastsänger Ralf Scheepers und Michael Kiske sowie Ronnie Romero als Hauptstimme. Wow denkt der geneigte Rockfan. Hier wird Großes kommen.

Und schlecht ist es nicht, was man hier geboten bekommt. Songs wie „Under Attack„, „A King Has Gone„ (eine tolle Hommage an Ronnie James Dio) oder „Long Long Road„ sind schon klasse. Leider findet sich aber auch recht viel Durchschnittsware auf dem Album. Sicher, das Gitarrenspiel von Michael Schenker ist und bleibt ein Genuss und die Stimme von Ronnie Romero ist ebenfalls sehr gut. Doch irgendwie haben die Songs bei mir nicht zünden können. Titel wie „Emergency„, „The Universe„ oder „Yesterday Is Dead„ schwimmen auf der Durchschnittswelle, ohne wirklich schlecht zu sein, hieven das Album aber auch nicht in höhere Hemisphären. Dafür gab es bessere Alben von MSG.

Trackliste

01 - Emergency

02 - Under Attack

03 - Calling Baal

04 - A King Has Gone

05 - The Universe

06 - Long Long Road

07 - Wrecking Ball

08 - Yesterday Is Dead

09 - London Calling

10 - Sad Is The Song

11 - Au Revoir

12 - Turn Off The World

13 - Fighter

Fazit: Lohnt sich Universal?

„Universal„ ist wahrlich kein schlechtes Album. Ich kenne einige Bands, die froh wären, in ihrer Karriere ein solches Werk zu veröffentlichen. Doch in Anbetracht der Namen, die hier mitgewirkt haben, finde ich das gebotene Songmaterial in seiner Gesamtmenge zu durchschnittlich. Nur ein Titel „A King Has Gone„ hat mich wirklich begeistert. Der Rest kommt meiner Ansicht nach über das Mittelmaß nicht hinaus.

Unsere Bewertung

Musik: 3

Stimmen: 5

Instrumentalisierung: 5

Abwechslung: 2,5

Hörspaß: 2,5

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