Circle
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Circle von Amorphis ist das elfte Studioalbum der finnischen Metalband und laut Rezension vom 24. Mai 2013 ein weiteres Highlight ihrer Diskografie mit 10 Songs und 50 Minuten Spielzeit. Produzent Peter Tägtgren und Sänger Tomi Joutsen mit Growls und Cleangesang prägen den Sound, das Album gilt als im positiven Sinne massentauglich.
Circles [Vinyl LP]
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Über die Band
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Seit über zwanzig Jahren macht die finnische Band Amorphis Musik und hat sich in dieser Zeit zu einer der erfolgreichsten finnischen Metalbands gemausert. Dabei war der Sound zahlreichen Wandlungen unterlegen. Ursprünglich eine reine Death-Metal-Combo fanden auch Progressive Metal und folkloristische Töne den Weg in die Musik von Amorphis. Als wahrer Glücksgriff entpuppte sich der Einstieg von Sänger Tomi Joutsen im Jahr 2005. Erstmals auf dem Album „Silent Water„ zu hören, lobten Fachpresse und Fans das Album. Seitdem verstehen es die Finnen, ihren Sound aus Growlpassagen, Joutsens toller Cleanstimme und eingängigen Melodien zu mischen. Folgerichtig heimste die Band auch für die folgenden Alben „Skyforger„ und „The Beginning Of Times„ lobende Kritiken ein.
Das Album im Überblick
Manch einem Fan war das letzte Album „The Beginning Of Time„ ein wenig zu soft. Auch die Band wollte es auf dem neuen Album wieder etwas härter angehen lassen, ohne den Sound der letzten Alben zu vernachlässigen. Und dieses Vorhaben ist Amorphis auf ganzer Linie geglückt.
Schon der Opener „Shades Of Grey„ ist ein kleines Meisterwerk. Knarrende Gitarren, starke Harmoniebögen und eine perfekte Mischung aus Growls und Gesang machen aus dem Song eine bärenstarke Nummer. Produzent Peter Tägtgren holt aber auch aus den anderen Songs alles raus, was möglich ist. Das hitverdächtige „Mission„, das dramatische „The Wanderer„ oder das harte „Nightbird´s Song„ - Amorphis machen alles richtig. Gerade Tomi Joutsen läuft sowohl bei den Growls, als auch bei den Cleanpassagen zu Höchstform auf. Ganz stark ist auch das Gitarrenspiel von Tomi Koivusaari und Esa Holopainen, die Amorphis zu ungeahnten Höhen aufsteigen lassen.
Höhepunkte eines in sich geschlossenen Albums sind „Narrow Path„, in dem Amorphis mit Flötentönen spielen und „Enchanted By The Moon„, ein Song, der wie kaum ein anderer für die Musik von Amorphis steht: Ale Elemente der Band vereinen sich hier in Perfektion. Besser kann man diese Art von Musik nicht spielen.
Trackliste
01 - Shades Of Grey
02 - Mission
03 - The Wanderer
04 - Narrow Path
05 - Hopeless Days
06 - Nightbird´s Song
07 - Into The Abyss
08 - Enchanted By The Moon
09 - A New Day
10 - Dead Man´s Dream
Fazit: Lohnt sich Circle?
Mit „Circle„ fügen Amorphis ihrer Diskografie ein weiteres Highlight hinzu. 10 Songs, 50 Minuten Spielzeit, keine Ausfälle. Das sind die harten Fakten. Was Amorphis innerhalb dieser Zeit dem Hörer präsentieren, macht dann schon ein wenig sprachlos. Wo bei Bands wie Volbeat bereits mit dem fünften Album der kommerzielle Ausverkauf beginnt, legen Amorphis mit ihrem elften Studioalbum wieder eine Perle vor. Vom Start weg hat man bei jedem Song das Gefühl eine Steigerung zu erleben. Melodie, Sound, Gesang - Amorphis stellen einmal mehr unter Beweis, das sie die vorherrschende Band im Bereich Melodic Death Metal sind. „Circle„ ist ein Album, das im positiven Sinne massentauglich ist und Rockfans jedweder Färbung gefallen wird.
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