Die freie Stimme der Schlaflosigkeit

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Texte
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

NUR EIN WEITERER SINGENDER SCHAUSPIELER?  MITNICHTEN!

Die Band:

Bereis seit 2006 ist der bekannte Schauspieler mit seiner Band unterwegs. Zunächst als & Oblivion, jetzt als gesamte Band . Liefers‘ Ziel war es, sich neben der Schauspielerei ein zweites Standbein aufzubauen. Auf den zahlreichen Konzerten, die bis dato unter dem Motto „Soundtrack meiner Kindheit“ standen, coverte die Band Songs von ostdeutschen Größen wie , Renft oder den Puhdys.

Das Album:

Seit nunmehr zwölf Jahren kennen sich Jan Josef Liefers (Gesang, Gitarre), Johann Weiß (Gitarre), Jens Nickel (Gitarre), Günter Papperitz (Keyboards), Christian Adameit (Bass) und Timon Fenner (Schlagzeug), machen gemeinsam Musik und sind als Band zusammengewachsen.

Genau das hört man dem Album an. Durch die Single „Verlorene Kinder“ bin ich auf das Album aufmerksam geworden. Der Song geistert seit einigen Monaten durch die Radiostationen. Ich war zugegeben sehr überrascht, als ich erfuhr, wer der Sänger ist. Natürlich war mein erster Gedanke, ach, noch ein Schauspieler, der sich als Sänger versucht? Doch wie seine Frau , die mich als neue Silly-Frontfrau restlos überzeugt hat, macht auch Jan Josef Liefers am Mikro eine gute Figur.

Radio Doria liefern dann auch ein Album mit zwölf durchweg tollen Songs ab, die sich musikalisch sehr abwechslungsreich und hörenswert präsentieren und deren Texte die Tiefe haben, um zu überzeugen und trotzdem verstanden zu werden. So ist das Album gespickt mit Höhepunkten. Natürlich ist die Single „Verlorene Kinder“ als Opener schon eine Hausnummer. Doch Songs wie „Liebe ist nicht wie du“ oder „Rückenwind“ stehen nicht nach. Und mit „Unbeschreiblich“ gibt es einen tollen Sing, der richtig großes Hitpotential hat.

Einen wirklichen Ausfall gibt es nicht. Getreu der Devise „All Killers, No Fillers“, können auch die hinteren Titel überzeugen und sind deutlich mehr als Füllmaterial, um das Album auf Länge zu bringen.

Positiv überrascht hat mich auch die gesangliche Qualität von Jan Josef Liefers, die wirklich gut ist und die deutlich macht, dass er nicht nur als singender Schauspieler wahrgenommen werden will, sondern sich als ernsthafter Musiker sieht.

Trackliste:

01 – Verlorene Kinder

02 – Liebe ist nicht wie du

03 – Radio Doria

04 – Unbeschreiblich

05 – Helden

06 – Gute Nachrichten

07 – So sieht man sich wieder

08 – Rückenwind

09 – Sehnsucht Nr. 7

10 – Ein Halleluja

11 – Blutmond

12 – Mondlied

 

Fazit:

Fans von anspruchsvoller deutscher Popmusik kommen bei „“ (ein toller Titel) voll auf ihre Kosten. Ähnlich wie bei der Band Hausboot vor einigen Jahren und deren tollem Album „Strom ab“ gibt es hier eine Perle zu entdecken, die vielleicht nicht die mediale Aufmerksamkeit eines Herbert Grönemeyers oder eines Peter Maffays besitzt, jedoch nicht minder gut ist. Einfach schöne und sehr hörenswerte deutsche Popmusik. Bitte mehr davon!

 

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