Theories Of Flight

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

PROGRESSIVES MEISTERWERK!

Die Band:

Gitarrist Jim Matheos gründete 1983 in Connecticut die Band , die ein Jahr später mit dem Album „Night On Bröken“ debütierte. Der Stil war damals noch sehr stark vom klassischen Heavy Metal im Stile von Iron Maiden inspiriert. Im Verlauf der nächsten Alben wandelte sich dies, als immer mehr progressive Elemente Einzug in die Musik von hielten. Ihr drittes Album „Awaken The Guardian“ gilt bis heute als Referenzwerk in dieser Stilrichtung. 1987 stieg Sänger John Arch aus und Ray Alder übernahm das Mikro. Insgesamt wurde der Sound zunächst etwas sanfter, da vermehrt mit akustischen Elementen gearbeitet wurde. Alben wie „Parallels“ oder „Inside Out“ waren etwas weniger komplex, dafür aber kommerziell erfolgreicher.

Das Album:

Spätestens seit dem letzten Album „Darkness In A Different Light“, das durch die Bank gelobt wurde und einen beachtlichen Platz 41 in den deutschen Albumcharts erreichte, zählt die amerikanische Band auch bei uns zu den Vorzeigebands des Prog Metal. In Konkurrenz mit den Kollegen von waren die Erwartungen von Fans und Kritikern an das neue Album sehr hoch.

Der abwechslungsreiche Opener „From The Rooftops“ macht mit seiner Mischung aus balladeskem Anfang und flottem Rocker deutlich, dass Jim Matheos, Ray Alder, Frank Aresti (Gitarre), Joey Vera (Bass) und Bobby Jarzombek (Schlagzeug) scheinbar mit Leichtigkeit an die Qualität des Vorgängers heranreichen.

Die weitere Mischung sollte dann jedem Anhänger dieser Art von Musik ein Fest sein. Kurze, prägnante Stücke wie „SOS“ oder „Theories Of Flight“ wechseln sich mit zwei wahren Prog-Monstern ab. „The Light And Shade Of Things“ und „The Ghosts Of Home“ erreichen beide die Zehn-Minuten-Marke und liefern das ab, was viele beim letzten Album von Dream Theater vermisst haben: eine fokussierte Verspieltheit, bei der es Songwriter Jim Matheos auch noch gelingt, eingängige Hooklines zu setzen. Gerade die beiden Longtracks sind mit ihrer wuchtigen Eleganz („The Light And Shade Of Things“) oder ihrer vertrackten Abwechslung („The Ghosts Of Home“) die Aushängeschilder eines in sich komplett stimmigen Albums.

Hinzu kommt, das auch Sänger Ray Alder die Songs glasklar und atmosphärisch interpretiert und die zum Teil sehr lyrischen Texte in einer Form darbietet, die über Vielem steht was sonst in diesem Genre erhältlich ist.

Trackliste:

01 – From The Rooftops

02 – Seven Stars

03 – SOS

04 – The Light And Shade Of Things

05 – White Flag

06 – Like Stars Our Eyes Have Seen

07 -The Ghosts Of Home

08 – Theories Of Flight

 

Fazit:

Fates Warning legen mit „Theories Of Flight“ ein überaus spannendes, sehr abwechslungsreiches Album vor und untermauern ihren Ruf als echte Prog-Metal-Institution. Wer eine Vorliebe für vielschichtige Arrangements und einer großen Portion musikalischen Tiefgang hat, findet hier ein perfekt geeignetes Album.

 

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