Life On Death Road

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

NEUE BESEN KEHREN GUT!

Der Sänger:
ist ein aus Norwegen stammender Sänger, der zu den besten und beliebtesten Stimmakrobaten der harten Rockmusik gehört. Seit Mitte der 80er ist er als Studio- und Livesänger unterwegs. Er war Frontmann der Band Masterplan, startete im Jahr 2000 sein Soloprojekt und war Gastsänger unzähliger Metalproduktionen. Zu den bekanntesten Kollaborationen gehört sicher seine Zusammenarbeit mit bei . Mit seinem Sängerkollegen veröffentlichte er bis dato vier Duettalben. 2010 nahm er ein Tributalbum für den damals verstorbenen Ronnie James Dio auf, der zu seinen großen Vorbildern gehört.

Das Album:
Nach dem letztjährigen Coveralbum „Heavy Rock Radio“ hat Jorn Lande sich und seiner Musik eine Frischzellenkur verordnet. In erster Linie hat er viel Zeit in das Songwriting investiert und das Line-up seiner Band verändert. Mit (Bass), Alessandro Del Vecchio (Keyboard), Franceso Lovino (Drums) und Alex Beyrodt (Gitarre) hat Jorn Lande kongeniale Musiker um sich versammelt, die mit Bands wie Sinner, Primal Fear oder sehr erfolgreich gearbeitet haben. Von daher waren meine Erwartungen sehr hoch.

Musikalisch bleibt sich Jorn Lande treu. Der Norweger ist bekannt für druckvollen und melodiösem Power Metal mit starkem AOR-Einschlag. Schon der titelgebende Opener „Life On Death Road“ liefert das in Perfektion ab. Eine ganz starke Nummer, die Jorn Lande auch für Avantasia hätte einsingen können.

Und so ist das Album immer dann richtig gut, wenn der Druck und das Tempo anziehen. „Hammered To The Cross“, „Fire To The Sun“ oder „Man Of The 80’s“ sind echte Knaller. Auch das abschließende „Blackbirds“ ist ein Höhepunkt. Lediglich bei den ruhigeren Titeln wie „Dreamwalker“ oder „The Optimist“ konnte mich Jorn Lande zwar stimmlich überzeugen, doch die Songs haben keine Gänsehaut erzeugt.

Trackliste:
01 – Life On Death Road
02 – Hammered To The Cross
03 – Love Is The Remedy
04 – Dreamwalker
05 – Fire To The Sun
06 – Insoluble Maze (Dreams In The Blindness)
07 – I Walked Away
08 – The Slippery Slope (Hangman’s Rope)
09 – Devil You Can Drive
10 – The Optimist
11 – Man Of The 80’s
12 – Blackbirds

Fazit:
Mit neuen Besen in seiner Band kehrt Jorn Lande ausgesprochen gut. Wer auf musikalische Experimente hofft, ist hier jedoch fehl am Platz. Jorn Lande und seine Band präsentieren das, was die Fans erwarten. Satten Rock mit Power Metal und AOR-Elementen und der fantastischen Stimme von Jorn Lande. Songs wie „Life On Death Road“, „Hammered To The Cross“ oder „Blackbirds“ sind dermaßen gut, dass es auch gar keiner Experimente bedarf. Da verzeiht man auch gerne, dass sich im Mittelteil ein kleiner Hauch von Langeweile breitmacht.

 

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