Gedichte

Mondscheingeschichten

Mondscheingeschichten

Mondscheingeschichten

La-le-lu, nur der Mond schaut zu

Für alle, die ein großes Interesse am Mond und vor allen Dingen dessen literarischer Rezeption haben, dem sei das Schrifttum Johannes Keplers empfohlen – einem großen, astrologisch versierten, tiefsinnigen und hellsichtigen Mondfreund. An seinen Schriften kann man exemplarisch ein letztes Leuchten des Trabanten wahrnehmen, das spätestens im Zeitalter der Aufklärung verloschen ist. Von dort an nämlich wird der Mond zum …

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Und ich schlafe allein

Und ich schlafe allein: Gedichte

Sappho: Und ich schlafe allein: Gedichte

Versuch der Rekonstruktion

Gedichte zu übersetzen ist wohl eine der schwierigsten literarischen Aufgaben, die es überhaupt gibt. Denn statt prosaischer Blüte, die den Inhalt des Gesagten in den Vordergrund stellen will, werden hier Text und Gefühl, Syntax und Symmetrie in ein harmonisches Zusammenspiel gestellt, das in einer anderen Sprache immer nur bedingt funktionieren kann. Je nachdem, wie nah sich die sprachlichen …

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101 Nacht

101 Nacht

101 Nacht – Nach der Handschrift des Aga Khan Museums aus dem Arabischen übersetzt und umfassend kommentiert von Claudia Ott

Wer kennt nicht das Buch mit den Geschichten aus 1001 Nacht? Vor kurzem machte die Orientalistin Claudia Ott einen Sensationsfund während einer Ausstellung des Aga Khan Museums in Berlin. Sie entdeckte die Handschrift einer zweiten Sammlung von Märchen,  „Das Buch mit der Geschichte von Hundertundeiner Nacht“. …

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Heisser Hauch der Sinne

Hellmut Schmidt: Heißer Hauch der Sinne

Hellmut Schmidt (Herausgeber): Heißer Hauch der Sinne
Das Buch wurde im Jahre 2006 Richmond – Verlag aus Sulzbach – Rosenberg veröffentlicht. Es ist 131 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe
Das Buch ist eine Anthologie. Es enthält Lyrik, Prosa und Zeichnungen von Autoren Christina Patjens, Jürgen Kraußbach, Nadine Jalandt, Svenja Lommer, Anne Zimmermann, Fabian Probst, Wolf-Alexander Melhorn und anderen.

Noch nie von ihnen gehört? Kein Wunder; hier veröffentlichen Leute, denen man …

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Ende der Durchsage

Ende der Durchsage: Gedichte

Charles Bukowski: Ende der Durchsage

Poesie des Abgrunds

Die Malocher werden seine Gedichte nicht anrühren. Die Malocher stehen morgens um fünf Uhr auf und verstehen nicht, wie sich manch einer zu der Zeit von der einen auf die andere Seite dreht, die Sonne von den Augen auf den Rücken scheinen lässt.

Nicht in Glanz, nicht in Seide, manchmal noch nicht einmal in einem Bett.

Abgestandene Essensreste, geleerte Tablettenschachteln, schales …

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