David Bowie - Best Of
Antwort
David Bowies Best Of ist eine 2002 bei EMI erschienene Doppel-CD mit seinen bekanntesten Songs von „Space Oddity“ bis „Slow Burn“ und laut Rezension vom 9. August 2011 mit 4,5 von 5 Punkten der ideale Einstieg in sein Werk. Viele Titel liegen als Single-Version vor, dazu kommen Raritäten wie „Dancing In The Street“; wer die Studioalben besitzt, entdeckt wenig Neues.
Legacy(the Very Best of David Bowie)
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Diese Doppel-CD versammelt Bowies bekannteste Songs in chronologischer Reihenfolge, von den Anfängen bis zu seinem damals aktuellen Album Heathen. Sie ist damit weniger eine Rezension eines einzelnen Werks als eine Karte durch drei Jahrzehnte Popgeschichte.
CD 1
- Space Oddity
- The Man Who Sold The World
- Oh! You Pretty Things
- Changes
- Life On Mars
- Starman
- Ziggy Stardust
- Suffragette City
- John, I’m Only Dancing
- The Jean Genie
- Drive In Saturday
- Sorrow
- Diamond Dogs
- Rebel Rebel
- Young Americans (Single Version)
- Fame
- Golden Years (Single Version)
- TVC15
- Wild Is The Wind
CD 2
- Sound And Vision
- Heroes (Single Version)
- Boys Keep Swinging
- Under Pressure
- Ashes To Ashes (Single Version)
- Fashion (Single Version)
- Scary Monsters (And Super Creeps) (Single Version)
- Let’s Dance (Single Version)
- China Girl (Single Version)
- Modern Love (Single Version)
- Blue Jean
- This Is Not America
- Loving The Alien (Single Version)
- Dancing In The Street
- Absolute Beginners (Single Version)
- Jump They Say (Radio Edit)
- Hallo Spaceboy (Pet Shop Boys Remix)
- Little Wonder (Edit)
- I’m Afraid Of America (V1) (Radio Edit Of Trent Reznor Mix)
- Slow Burn (Radio Edit)
Warum David Bowie so wichtig ist
Kaum ein anderer Künstler hat die Welt der Rockmusik so sehr geprägt wie David Bowie. Vor allem in den 70er Jahren war er mit seiner Kunstfigur Ziggy Stardust und den dabei zelebrierten Glam-Rock-Attitüden ein großes Vorbild für eine ganze Generation. Er gehört zu den wenigen Künstlern, die sich immer wieder neu erschaffen konnten, ohne dabei etwas von ihrer Einzigartigkeit einbüßen zu müssen. So schuf David Bowie etliche Kunstfiguren wie Aladdin Sane, The Thin White Duke oder den Halloween Jack.
Gerade sein erstes Jahrzehnt als Künstler war von einer ungemeinen Kreativität geprägt. Unzählige Superhits hat er geschrieben und ging mit seinem Sound oftmals auch sehr unkonventionelle Wege. Bis zum Album Scary Monsters erachte ich alle Bowie-Scheiben als genial, doch irgendwann in den 80er Jahren war auch diese Phase vorbei. Sein Sound wurde immer radiotauglicher und leichter konsumierbar, was für seine Hardcore-Fans sicherlich nicht gerade einfach gewesen sein muss, doch so war der Zeitgeist damals nun einmal.
Was diese Zusammenstellung besonders macht
Diese Best Of gehört zu den besten, die man von David Bowie bekommen kann. Die Songs darauf sind chronologisch von den Anfängen mit Titeln aus dem Album Space Oddity bis zu seinem damaligen letzten Album Heathen zusammengestellt worden.
Was diese Best Of auch für Leute interessant machen dürfte, die die Alben schon alle haben, ist, dass hier viele Songs in der Single-Version vorhanden sind. Mit Nicht-Album-Tracks wie „Absolute Beginners“ und dem Mick-Jagger-Duett „Dancing In The Street“ sind zudem ein paar gute Raritäten dabei.
Ein Hinweis für Käufer: Von der 2002 bei EMI erschienenen Doppel-CD existieren mehrere länderspezifische Fassungen mit abweichenden Titelfolgen. Wer eine bestimmte Version sucht, sollte vor dem Kauf die Rückseite prüfen.
Die Stationen im Überblick
Die Anfänge: Space Oddity bis Hunky Dory
Der Auftakt gehört dem Astronauten Major Tom, danach folgen Stücke wie „Oh! You Pretty Things“, „Changes“ und „Life On Mars“. Hier ist Bowie noch näher an Folk und Songwriting als am Rockstar-Format, und gerade deshalb funktioniert dieser Teil bis heute so gut.
Glam Rock: Ziggy Stardust und Aladdin Sane
Mit „Starman“, „Ziggy Stardust“, „Suffragette City“ und „The Jean Genie“ folgt der Abschnitt, der Bowies Ruf begründet hat. Die Songs sind kompakt, laut und theatralisch zugleich, und sie markieren den Punkt, an dem eine Kunstfigur größer wurde als der Künstler. Mehr zu dieser Glam-Phase liefert die Besprechung der Aladdin-Sane-Jubiläumsausgabe mit Bonus-CD.
Berlin und Scary Monsters
„Sound And Vision“, „Heroes“ und „Ashes To Ashes“ stehen für die Phase, in der Bowie sich vom Hitlieferanten zum Klangforscher entwickelte. Diese Stücke sind der Grund, warum viele Hörer sein Werk erst nach der Glam-Phase richtig ernst nehmen.
Die Achtziger und danach
Mit „Let’s Dance“, „China Girl“ und „Modern Love“ beginnt die kommerziell erfolgreichste Zeit. Die zweite Hälfte der zweiten CD zeigt anschließend den ruhelosen Bowie der 90er Jahre, inklusive Pet-Shop-Boys-Remix und Trent-Reznor-Mix, bevor „Slow Burn“ die Sammlung bei Heathen enden lässt.
Was fehlt
So rund die Auswahl ist, ein vollständiges Bild ergibt sie nicht. Die instrumentalen Seiten der Berlin-Alben Low und „Heroes“ tauchen hier naturgemäß nicht auf, ebenso wenig die sperrigeren Albumstücke, an denen sich Bowies Ruf als Klangforscher festmacht. Auch das gesamte Frühwerk vor Space Oddity bleibt außen vor, was angesichts der Qualität dieser Aufnahmen allerdings kein Verlust ist.
Wer nach dem Hören mehr will, findet den nächsten Schritt schnell: Ziggy Stardust für die Glam-Phase, Low für den experimentellen Bowie, Scary Monsters für den Übergang in die 80er Jahre. Genau diese Funktion erfüllt eine gute Zusammenstellung, sie beantwortet nicht alles, sondern macht neugierig auf die Alben dahinter.
Für wen lohnt sich diese Best Of?
Für Einsteiger ist die Doppel-CD nahezu ideal, weil sie den Weg vom Folksong zum Glam Rock, von Berlin zum Stadionpop in einer Sitzung nachvollziehbar macht. Für Sammler ist sie wegen der Single-Versionen und der Nicht-Album-Tracks interessant. Wer bereits die Studioalben besitzt und Bowie vor allem als Albumkünstler hört, wird dagegen wenig Neues entdecken, denn gerade die experimentellen Seiten seines Werks lassen sich in einer Hitsammlung nicht abbilden. Eine Alternative mit drei CDs für die Jahre 1969 bis 1987 ist die Platinum Collection von Bowie.
Fazit: Lohnt sich Best Of?
Diese Best Of ist die beste Zusammenstellung von zeitlosen Songs des Meisters und bildet damit den perfekten Einstieg für alle angehenden Bowie-Fanatics. Die Essenz aus 30 Jahren David Bowie.
Häufig gestellte Fragen
Welche Songs sind auf der Bowie Best Of enthalten?
Die Doppel-CD David Bowie - Best Of reicht chronologisch von „Space Oddity“ über „Ziggy Stardust“, „Heroes“ und „Ashes To Ashes“ bis zu „Let's Dance“ und späteren Stücken wie „Slow Burn“. Viele Titel liegen in der Single-Version vor. Dazu kommen Nicht-Album-Tracks wie „Absolute Beginners“ und „Dancing In The Street“.
Ist die Best Of ein guter Einstieg in David Bowie?
Ja, die Best Of von David Bowie ist laut Rezension einer der besten Einstiege in sein Werk. Die chronologische Reihenfolge macht Bowies Wandlungen vom Folk über Glam Rock und Berlin bis zum Stadionpop hörbar. Wer danach weitermachen will, greift zu Ziggy Stardust, Low oder Scary Monsters.
Lohnt sich die Best Of auch für Leute, die schon Alben besitzen?
Teilweise: Für Besitzer der Studioalben ist die Best Of von David Bowie wegen der Single-Versionen und Raritäten wie dem Mick-Jagger-Duett „Dancing In The Street“ interessant. Wer Bowie vor allem als Albumkünstler hört, entdeckt dagegen wenig Neues.
Welchen Zeitraum deckt die Zusammenstellung ab?
Die Best Of von David Bowie beginnt mit Titeln aus dem Album Space Oddity und reicht bis zu Bowies damals aktuellem Album Heathen. Damit umfasst sie rund 30 Jahre. Das gesamte Frühwerk vor Space Oddity bleibt außen vor.
Warum unterscheiden sich Tracklisten verschiedener Bowie-Best-Ofs?
Von der 2002 bei EMI erschienenen Doppel-CD David Bowie - Best Of existieren mehrere länderspezifische Fassungen mit abweichenden Titelfolgen. Wer eine bestimmte Version sucht, sollte vor dem Kauf die Rückseite prüfen.
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