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Harry Potter und der Gefangene von Askaban

5 von 5 Redaktion · 2011-07-27 · aktualisiert 2026-10-01

Antwort

Harry Potter und der Gefangene von Askaban ist der dritte Band der Harry-Potter-Reihe von J. K. Rowling, in dem aus der Schulserie eine ernstere Geschichte wird, und erhält 5 von 5 Punkten (Rezension vom 27. Juli 2011). Der Roman um den entflohenen Häftling Sirius Black ist deutlich düsterer als die ersten beiden Bände und wird vom Verlag ab 10 Jahren angegeben.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3): Kinderbuch-Klassiker ab 10 Jahren über Hogwarts und den bekanntesten Zauberlehrling der Welt
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Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3): Kinderbuch-Klassiker ab 10 Jahren über Hogwarts und den bekanntesten Zauberlehrling der Welt

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Worum geht es in Harry Potter und der Gefangene von Askaban?

Das dritte Jahr in Hogwarts bricht an und so richtig kann Harry Potter es immer noch nicht glauben. Noch nie hat er sich woanders so sehr zu Hause gefühlt, wie hier. Jeden Tag hat er Unterricht in Zaubertränke, Verteidigung gegen die dunklen Künste, Wahrsagen etc. Doch dieses Schuljahr beginnt mit einem Schrecken. Als eine Großtante nach Hause zu Tante Petunia und Onkel Vernon zu Besuch erscheint, kommt es zum Streit, wobei die Tante aus Versehen aufgeblasen wird.

Das Zaubern ist für minderjährige Zauberer, wie Harry, außerhalb der Schule jedoch verboten, weshalb dieser nun befürchten muss, von der Schule für Hexerei und Zauberei verwiesen zu werden. Wird das Schuljahr genauso beginnen, wie das letzte? Als Ron und Harry mit dem alten Wagen von Rons Vater in die Schule fliegen mussten, weil ein eifriger Hauself, mit dem Namen Dobby, Harry davon abhalten wollte in die Schule zu kommen?

Und was bedeutet der unheimliche, riesige, schwarze Hund dem Harry ständig begegnet. Dann ist da noch diese Geschichte mit dem Massenmörder, der es geschafft hat aus den unüberwindbaren Mauern des Zauberergefängnisses Askaban zu entfliehen?

Als Harry Potter erfährt, dass er einen Paten hat, scheint die Welt stillzustehen. Doch die Freude währt nur kurz, als er erfährt wer es ist. Dieser Pate soll seine Eltern verraten und damit zum Ziel für Lord Voldemort gemacht haben. Harry lernt Sirius Black kennen und erfährt nun endlich die ganze Geschichte. Doch kann er Sirius aus den Fängen der unbändigen und grausamen Kreaturen, den Dementoren, den Wächtern von Askaban, befreien? Sein neuer Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste, Remus Lupin, versucht ihm zu helfen, da vor allem Harry anfällig für die Dementoren zu sein scheint.

Die wichtigsten Figuren in Band 3

Der dritte Band führt drei Figuren ein, die für die gesamte weitere Reihe wichtig bleiben. Wer die Auflösung noch nicht kennen möchte, liest ab hier vorsichtig weiter.

Sirius Black

Sirius Black ist der Titel gebende Gefangene von Askaban. Zwölf Jahre lang galt er als Massenmörder und als der Mann, der James und Lily Potter an Voldemort verraten hat. Black ist ein Animagus, das heißt ein Zauberer, der sich in ein Tier verwandeln kann - in seinem Fall in einen großen schwarzen Hund. Genau dieser Hund taucht im Buch immer wieder auf, lange bevor Harry versteht, wen er da vor sich hat. Mit Black bekommt Harry zum ersten Mal jemanden, der ihm etwas über seine Eltern erzählen kann.

Remus Lupin

Remus Lupin unterrichtet in diesem Jahr Verteidigung gegen die dunklen Künste und ist der erste Lehrer dieses Fachs, der Harry tatsächlich etwas beibringt. Lupin ist Werwolf, was ihn im Buch zu einem der wenigen Erwachsenen macht, die selbst mit Ausgrenzung leben. Er bringt Harry den Patronus bei, den einzigen wirksamen Schutz gegen Dementoren, und wird damit zur ersten echten Mentorenfigur der Reihe neben Dumbledore.

Peter Pettigrew

Die eigentliche Wendung des Buches hängt an einer Ratte. Peter Pettigrew, der als Verräter der Potters hätte enttarnt werden müssen, hat sich jahrelang als Haustier in der Familie Weasley versteckt. Damit dreht Rowling die Schuldfrage komplett um: Der gejagte Mörder ist unschuldig, das harmloseste Wesen im Buch ist der Verräter.

Die Dementoren

Die Dementoren bewachen Askaban und werden im dritten Band nach Hogwarts geschickt. Sie ziehen ihren Opfern jede glückliche Erinnerung heraus und lassen nur das Schlimmste zurück, das ein Mensch erlebt hat. Bei Harry ist das der Tod seiner Mutter. Diese Kreaturen sind der Grund, warum Band 3 spürbar dunkler ist als seine Vorgänger - sie funktionieren als Bild für Depression, ohne dass das Buch das Wort je benutzt.

Hermine und der Zeitumkehrer

Hermine besucht in diesem Schuljahr mehr Kurse, als in einen Stundenplan passen. Die Erklärung liefert ein Zeitumkehrer, mit dem sie mehrfach denselben Zeitraum durchlebt. Was zunächst als Randwitz über Hermines Ehrgeiz eingeführt wird, entscheidet am Ende über den Ausgang der Geschichte.

Was macht Band 3 anders als Band 1 und 2?

Die ersten beiden Bände folgen einem klaren Muster: ein Schuljahr, ein Rätsel, am Ende steht Voldemort in irgendeiner Form. Im dritten Band taucht Voldemort selbst gar nicht auf. Stattdessen geht es um die Vorgeschichte, um die Generation von Harrys Eltern und um die Frage, wem man glauben darf. Die Bedrohung kommt nicht mehr von außen, sondern aus der eigenen Vergangenheit.

Auch der Ton ändert sich. Aus einem Internatsabenteuer mit magischem Beiwerk wird eine Geschichte über Verrat, Freundschaft und Justizirrtum. Viele Leser nennen genau deshalb Band 3 als ihren Favoriten der Reihe: Er ist noch kompakt genug, um in einem Zug gelesen zu werden, aber schon ernst genug, um erwachsene Leser zu tragen.

Erscheinung, Übersetzung und Verfilmung

Die englische Ausgabe „Harry Potter and the Prisoner of Azkaban“ erschien am 8. Juli 1999 mit einer Startauflage von 270.000 gebundenen Exemplaren. Die deutsche Übersetzung von Klaus Fritz kam im August 1999 bei Carlsen heraus, die erste deutsche Auflage lag bei 30.000 Exemplaren. Die Umschlagbilder der deutschen Ausgaben stammen von Sabine Wilharm. Der Band wurde unter anderem mit dem Whitbread Children’s Book Award und dem Nestlé Smarties Book Prize ausgezeichnet.

2004 verfilmte der mexikanische Regisseur Alfonso Cuarón den Roman, der deutsche Kinostart war am 3. Juni 2004. Die Verfilmung gilt vielen als der visuell eigenständigste Teil der Filmreihe, kürzt aber gerade die Vorgeschichte um Harrys Eltern stark zusammen. Wer nur den Film kennt, kennt die entscheidende Erklärung des Buches nicht.

Für wen lohnt sich der Band?

Der Verlag gibt das Buch als Kinderbuch-Klassiker ab 10 Jahren an. Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden sind sinnvoll, weil Figuren und Ereignisse als bekannt vorausgesetzt werden. Sensible jüngere Leser sollten wissen, dass die Dementoren-Szenen beklemmend sind. Für alle anderen ist dies der Band, ab dem die Reihe aufhört, ausschließlich ein Kinderbuch zu sein.

Fazit: Lohnt sich Harry Potter und der Gefangene von Askaban?

Auch der dritte Band der Harry Potter Saga überraschte aufs Neue. Jedes Mal wieder lässt sich J. K. Rowling neue Überraschungen und spannende Abenteuer einfallen. Man hat jedes Mal das Gefühl mitten im Geschehen zu stehen. Nach jedem Buch dachte ich wieder, das war jetzt das Beste und jedes Mal schafft Rowling es wieder zu toppen.

Nach dem Verschlingen der ersten drei Bände bin ich gespannt was noch folgen wird. Welchen Aufgaben sich Ron und Hermine noch stellen werden. Wie viel neues Harry Potter noch über sich, seine Eltern, seine Vergangenheiten und die grausamen Machenschaften Lord Voldemorts erfahren wird. Kann er es schaffen all die aufregenden Dinge, die auf ihn zukommen zu bewältigen?

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in Harry Potter und der Gefangene von Askaban?

Harry Potter und der Gefangene von Askaban handelt von Harrys drittem Schuljahr in Hogwarts, das mit der Flucht des Massenmörders Sirius Black aus dem Zauberergefängnis Askaban beginnt. Harry erfährt, dass Black sein Pate ist, der seine Eltern verraten haben soll, und die Dementoren als Wächter von Askaban setzen ihm besonders zu. Die eigentliche Wendung ist, dass Peter Pettigrew, der sich als Ratte bei den Weasleys versteckt hat, der Verräter ist.

Wer ist Sirius Black wirklich?

Sirius Black galt in Harry Potter und der Gefangene von Askaban zwölf Jahre lang als Massenmörder und als der Mann, der James und Lily Potter an Voldemort verraten hat. Tatsächlich ist er Harrys Pate und ein Animagus, der sich in einen großen schwarzen Hund verwandeln kann, und der Hund, dem Harry immer wieder begegnet, ist Black selbst.

Wann ist Band 3 erschienen und wer hat ihn übersetzt?

Harry Potter und der Gefangene von Askaban erschien auf Englisch am 8. Juli 1999, die deutsche Übersetzung von Klaus Fritz kam im August 1999 bei Carlsen heraus. Die Umschlagbilder der deutschen Ausgaben stammen von Sabine Wilharm.

Ab welchem Alter ist der Band geeignet?

Der Verlag gibt Harry Potter und der Gefangene von Askaban als Kinderbuch ab 10 Jahren an. Der Band ist düsterer als die ersten beiden, und sensible jüngere Leser sollten auf die beklemmenden Dementoren-Szenen vorbereitet sein.

Muss man die ersten beiden Bände vorher gelesen haben?

Ja, Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden sind sinnvoll, weil Harry Potter und der Gefangene von Askaban Figuren und Ereignisse als bekannt voraussetzt. Dazu zählen etwa Dobby und der fliegende Wagen aus Band 2.

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