Marco Ripanti: Petanque
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Marco Ripanti: Petanque ist ein 112 Seiten starkes Einsteigerbuch zum Petanque-Sport, das 2004 im Copress-Verlag erschien. Die Rezension vom 7. Mai 2012 nennt es anschaulich dank vieler Farbfotos und einen guten Einstieg für Neueinsteiger. Das Buch enthält Regelwerk, Glossar, Spielervorstellungen und ein Adressverzeichnis.
Petanque - verständlich gemacht: Petanque, Boules und Boccia. Regeln und Spielformen, Stars und Turniere
12,34 € Stand: 28.09.2026
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Zum Angebot bei Amazon →Das Buch ist im Jahre 2004 im Copress-Verlag aus München erschienen. Es ist 112 Seiten dick.
Worum geht es in Marco Ripanti: Petanque?
Man sieht es in Parks, freien Plätzen und selbst an Uferpromenaden: Der Petanque-Sport erfreut sich auch bei uns in Deutschland wachsender Beliebtheit. Immer mehr Leute spielen es, zumindest bei warmen Wetter, draußen im Freien.
Ursprünglich aus Frankreich stammend, ist es eine sportliche Freizeitbeschäftigung. Ripanti ist selbst ein erfolgreicher Spieler, der der Inhaltsangabe auf dem hinteren, grünen Buchdeckel zufolge das nationale und internationale Petanque-Geschehen kennt.
Er möchte hier nicht nur die nötigen und erforderlichen Grundlagen des Spiels vermitteln, sondern auch praktische Tipps geben. Ein Glossar und das komplette Regelwerk runden das Gesamtwerk ab.
Die Besprechung des Buches
Die erste Beobachtung: Das Buch ist reichlich bebildet. Die vielen Farbfotos zeigen Spieler genauso wie Spielsituationen. Unter diesem Gesichtspunkt ist das Buch sehr anschaulich geraten. Wie oben schon erwähnt, ist Ripanti ein Fachmann im Petanque-Sport. Dies ist zwar insofern sichtbar, weil Ripanti sehr sachkundig schreibt, ohne allerdings den Fachmann herauszukehren.
Die zweite Beobachtung: Es bleibt nicht bei der trockenen Materie, wie etwa der Wiedergabe der Regelkunde. Ripanti stellt erfolgreich nationale wie internationale Spieler vor, wozu auch ein Interview mit Sascha Koch und Michael Schmidt gehört. Sie gehören zur damaligen Zeit offensichtlich zur führenden deutschen Patenque-Elite, ohne daß sie allerdings in der allgemeinen Öffentlichkeit wahrgenommen worden wären.
Die dritte Beobachtung: Es gibt ein Adreßverzeichnis, in dem der Deutsche Petanque-Verband und seine Landesverbände auftauchen. Wer sich für die Sportart interessiert, kann also gleich Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern aufnehmen.
Betrachtet man das Buch unter diesen Gesichtspunkten, wirkt es wie eine Standortbestimmung des Petanque bei uns in Deutschland im Jahre 2004. Ob und inwieweit sich die Sportart seit dem Erscheinen des Buches verändert hat, ist für den Einsteiger, der neu in der Materie ist, natürlich schwierig zu beurteilen. Eine andere Sportart in Deutschland stellt die Rezension zu Tennis in Deutschland von den Anfängen bis 2002 vor.
Das Buch richtet sich an interessierte Neueinsteiger, die mehr darüber wissen möchten, was sie da sportlich tun. Das Buch bildet da einen guten Einstieg, wenn ein Buch denn überhaupt einen Einstieg bieten kann. Wie heißt es so schön? Learning by doing = Selber machen = Probieren geht über studieren?
Fazit: Lohnt sich Marco Ripanti: Petanque?
Schaut man sich das vorliegende Buch an, wird schnell klar, daß Petanque kein Altherrensport ist, das man nur im vorgerückten Alter betreiben kann. In geselliger Runde gespielt, kann es eine angenehme Freizeitbeschäftigung sein. Das Buch ist dabei nicht nur eine Einführung in die Sachmaterie, sondern auch eine Standortbestimmung aus dem Jahre 2004.
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