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Tubeway Army - The Plan

Alle Rezensionen zu Tubeway Army Redaktion · 2011-07-25 · aktualisiert 2026-10-01

Antwort

Tubeway Army - The Plan ist ein Album mit Punkrock-Songs der Band Tubeway Army aus der Zeit vor ihrem elektronischen Durchbruch und wird in der Rezension vom 25. Juli 2011 als sehr interessant bewertet. Die Aufnahmen entstanden sieben Jahre vor der Veröffentlichung 1984, empfohlen wird es für alle, die sich für die rauhe Anfangszeit des New Wave interessieren.

The Plan
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  1. That’s Too Bad
  2. Oh! I Didn’t I Say
  3. Out Of Sight
  4. Bombers (Original Version)
  5. My Shadow In Vain
  6. This Machine (Steel And You)
  7. Thoughts No. 2
  8. Something In The House
  9. Check It
  10. The Monday Troop
  11. This Is My Life
  12. Mean Street
  13. Ice
  14. Crime Of Passion
  15. The Life Machine
  16. Critics
  17. Do Your Best (Friends)
  18. Basic J
  19. That’s Too Bad (Original Version)
  20. Bombers
  21. Blue Eyes
  22. O.D. Receiver
  23. Fadeout 1930
  24. Don’t Be A Dummy (Lee Cooper Advert)

The Plan, das vergessene Album

Die britische New Wave-Band Tubeway Army unter Führung des charismatischen Sängers Gary Numan war Ende der Siebziger vor allem für ihre futuristischen New Wave-Sounds berühmt, sie mischten schneidige Punksound mit elektronischen Klängen, und schufen etwas, was später als sogenannter New Wave ganze Generationen von Musikern beeinflussen sollte. Zu ihren bekanntesten Hits zählten „Are Friends Electric„ und „Down In The Park„, die fast schon zu Hymnen dieses Genres wurden. Zum Album Replicas von Tubeway Army gibt es eine eigene Rezension.

Was viele Menschen damals nicht wussten, ist, dass die Band nur wenige Jahre vor ihrem Durchbruch noch trockenen Punkrock gespielt hat. Die Songs aus dieser Zeit sind nun alle auf dieser Scheibe The Plan versammelt. Ursprünglich erst im Jahre 1984 veröffentlicht, also sieben Jahre nachdem die Titel bereits eingespielt waren, ließ sich ihr altes Label Beggars Banquet doch noch hinreissen und veröffentlicht die Songs nun auf CD.

The Plan bietet grundsoliden Punkrock, der zwar mit den späteren Elektroeskapaden der Band nicht viel gemein hat, aber dennoch eine eigene Soundmarke vorzuweisen hat. Natürlich ist der Sound der Aufnahmen aus heutiger Sicht recht antiquiert , aber es ist eben diese Rauheit, die den besonderen Reiz der Albums ausmachen. Es ist schon erstaunlich, was sich so alles aus der Grundausstattung von E-Gitarre, Bass und Schlagzeug so alles herausholen lässt. Auch das selbstbetitelte Album der Band wird auf dieser Seite besprochen.

Es ist wirklich schwer einzelne Songs aus dem Album herauszupicken, hier ist einfach alles stimmig, die Songs sind sehr rauh und besitzen hohes Suchtpotential. Doch wer gern auf Anspieltipps steht, sollte sich mal „That’s Too Bad„, „My Shadow In Vain„ oder „This Is My Life„ reinziehen, die die damalige Atmosphäre perfekt einfangen.

Fazit: Lohnt sich The Plan?

The Plan ist ein sehr interessantes Album, beleuchtet es doch die Anfangszeit von Gary Numan und seiner Tubeway Army, doch die Fans sollten gewarnt sein, hier finden sich keine elektronischen New Wave-Perlen wie „Are Friends Electric?„, sondern grundsolide Punkrocksongs, die der damaligen Berühmtheit des Punk ihren Tribut zollen. Gary Numan hat in seiner Autobiographie selbst gesagt, dass er diese Songs nur aufgenommen hat, um an einen Plattenvertrag zu kommen, doch steckt in den Songs weit mehr als nur Mittel zum Zweck, hier ist schon im Ansatz jener Stil zu erkennen, der Gary Numan ein paar Jahren zu einem Superstar machte. Für alle, die sich für die rauhe Anfangszeit des New Wave interessieren, kann ich dieses Album nur empfehlen.

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