Die drei ??? - Volk der Winde
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Die drei ??? - Volk der Winde ist Folge 41 der Hörspielreihe Die drei ???, in der die Detektive Justus, Peter und Bob auf einen Indianerstamm im Inneren eines Berges stoßen. Die Rezension vom 6. März 2011 vergibt 2 von 5 Punkten: Die Grundidee trägt, doch dem Hörspiel fehlt der Spannungsbogen, und die Folge lohnt sich vor allem für Sammler.
Die drei ??? und das Volk der Winde: Die drei ??? 41
0,00 € Stand: 11.10.2026
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Worum geht es in „Die drei ??? und das Volk der Winde“?
Der alte Mr. Brewster sitzt gegen seinen Willen in einem Altersheim. Sein Neffe hat ihn zusammen mit einem Anwalt entmündigen lassen, und aus seinem Haus soll nun etwas gerettet werden, das ihm mehr bedeutet als alles andere: der sogenannte tanzende Saurier. Von diesem Auftrag aus entwickelt sich keine klassische Detektivgeschichte, sondern eine Abenteuererzählung, die Justus, Peter und Bob zu einem Indianerstamm führt, der zurückgezogen im Inneren eines Berges lebt und sein Versteck um jeden Preis geheim halten will.
Die Folge verbindet damit zwei Motive, die eigentlich gut zusammenpassen: eine familiäre Intrige um Erbe und Entmündigung auf der einen Seite, ein verschollener Stamm mit einem gehüteten Geheimnis auf der anderen. Dass daraus trotzdem kein starkes Hörspiel geworden ist, liegt weniger am Stoff als an der Umsetzung.
Die drei Fragezeichen
Die drei Fragezeichen sind ein Detektiv-Team aus Rocky Beach, einer kleinen Küstenstadt zwischen Los Angeles und Santa Barbara in Kalifornien. Zu Ihnen gehören der erste Detektiv Justus Jonas, der zweite Detektiv Peter Shaw und der Zuständige für Recherchen und Archiv, Bob Andrews. In einem ausgebauten Campinganhänger, mit der entsprechenden Detektivausrüstung, liegt ihre Zentrale auf dem Firmengelände von Titus Jonas, dem Onkel von Justus. Sie gehen noch zur Schule, lösen aber ihre Fälle mit Erfolg in ihrer Freizeit. Um einen plötzlich unberechenbaren Löwen im Tierpark Dschungelland geht es in der Folge vom rasenden Löwen der Reihe.
Die Handlung Schritt für Schritt
Der Hilferuf aus dem Altersheim
Die drei Fragezeichen erhalten ein Hilferuf von dem alten Mr. Brewster, der von seinem Neffen und dessen Anwalt entmündigt und ins Altenheim gesteckt wurde. Die Drei sollen zu ihm kommen, um etwas Wertvolles aus seinem Haus zu holen und in Sicherheit zu bringen. Bei dem Wertvollen handelt es sich um den tanzenden Saurier, den Brewster in seinem Haus versteckt hat.
Das Handgemenge im Haus Brewster
Als Justus, Peter und Bob bei dem Haus ankommen und nach dem tanzenden Saurier suchen, merken sie auf einmal, dass sie nicht allein sind. Es kommt zu einem Handgemenge, bei dem der Neffe von Mr. Brewster verletzt wird und dessen indianischer Assistent Martin flüchtet. Zurück bleiben nur die drei Jungs, der verletzte Neffe und Mr. Brewster mit seiner Nichte. Der Neffe behauptet steif und fest, dass der Indianer ihn niedergeschlagen hätte.
Die Spur nach Comina
Während die drei Fragezeichen sich weiter mit dem Fall befassen, verschwindet auf einmal der alte Brewster mitsamt seiner Nichte. Es wird vermutet, dass diese in Comina untergetaucht sind. Der Anwalt des Neffen bietet den drei Fragezeichen an, mit ihm nach Comina zu fahren, da er dort Einiges zu erledigen hätte, müssten sie für ein paar Tage packen.
Gefangen im Inneren des Berges
In Comina angekommen, verfolgen die Detektive die Spur von Mr. Brewster und seiner Nichte und kommen in ein Tal, wo der Weg plötzlich endet. Nach kurzem Umsehen entdecken sie, hinter einem Busch versteckt, einen Pfad, der ins Innere des Berges zu führen scheint. Beim Versuch in die Höhle zu gelangen, werden sie von mehreren Indianern geschnappt und in einen Käfig im Inneren des Berges gesperrt. Nach einer kurzen Weile werden auch Mr. Brewster und seine Nichte in den Käfig geführt. Pamir, der Häuptling der Indianer, würde sie des Verrates für schuldig halten. Doch bis das Urteil über sie gefallen sei, müssten sie hier bleiben.
Martin, der Assistent von Mr. Brewster, kommt und meint, er hätte keine Wahl gehabt, da es um die Existenz seines Stammes geht und dieser Ort geheim bleiben müsste. Doch plötzlich fängt es im Inneren des Berges heftig zu rumoren an und der erste Detektiv vermutet ein Erdbeben, das den Berg verschütten würde. Sie müssten alle raus. Pamir taucht auf und lässt sie frei, da kein Urteil gegen sie erhoben wird, doch sie müssten das Geheimnis des Stammes wahren.
Wer steckt hinter Folge 41?
Das Hörspiel erschien am 17. September 1987 beim Label EUROPA. Das Buch stammt von H. G. Francis, für die Regie zeichnete Heikedine Körting verantwortlich, die die Reihe seit ihren Anfängen betreut. Damit steht Folge 41 mitten in jener Phase, in der die Serie längst kein Ableger einer amerikanischen Buchreihe mehr war, sondern in Deutschland eigenständig weiterentwickelt wurde.
Genau darin liegt der Reiz dieser Jahre und zugleich ihr Risiko. Manche dieser Folgen gehören zu den stärksten der gesamten Reihe, andere wirken wie Auftragsarbeiten, bei denen ein Motiv gesucht wurde, das noch nicht verbraucht war. „Volk der Winde“ gehört leider zur zweiten Gruppe. Eine andere Folge der Reihe ist Folge 28 mit dem Doppelgänger, in der Justus entführt wird, weil er einem anderen Jungen zum Verwechseln ähnlich sieht.
Was an dieser Folge nicht funktioniert
Ein Fall ohne Spannungsbogen
Die Geschichte beginnt mit einer Intrige, deren Auflösung von Anfang an feststeht: Der Neffe und sein Anwalt sind die Bösewichte, daran gibt es zu keinem Zeitpunkt Zweifel. Damit fehlt der Folge das, was die Reihe sonst trägt, nämlich eine Frage, an der man als Hörer miträtseln kann. Die Detektive folgen einer Spur, statt einen Fall zu lösen.
Blasse Figuren
Auch die Nebenfiguren bleiben Umrisse. Mr. Brewster ist der hilflose alte Mann, Martin der Assistent mit Loyalitätskonflikt, Pamir der Häuptling, der ein Urteil ankündigt und es dann doch nicht fällt. Keine dieser Figuren bekommt genug Text, um im Gedächtnis zu bleiben, und selbst Justus, Peter und Bob wirken über weite Strecken austauschbar.
Ein Motiv, das die Folge nicht trägt
Der verschollene Stamm im Berg hätte das Herzstück sein können. Stattdessen dient er als Kulisse, die kurz vor Schluss auftaucht und mit einem Erdbeben wieder abgeräumt wird. Die Auflösung besteht im Kern darin, dass alle wieder freigelassen werden, weil die Zeit knapp wird. Das ist wenig für ein Hörspiel, das gut vierzig Minuten auf diesen Punkt zusteuert.
Für wen lohnt sich „Volk der Winde“?
Für Sammler, die die Reihe lückenlos im Regal stehen haben wollen, führt an Folge 41 kein Weg vorbei. Wer die Serie gerade für sich entdeckt oder sie einem Kind zeigen möchte, sollte dagegen zu einer anderen Folge greifen. Die Klassiker der Reihe zeigen deutlich besser, warum diese drei Detektive seit Jahrzehnten funktionieren.
Wer trotzdem hineinhören will, sollte das ohne große Erwartung tun. Die Aufnahme ist handwerklich sauber, die Sprecher machen ihre Sache wie gewohnt, und der Ablauf ist gut zu verfolgen. Nur passiert eben zu wenig, das im Gedächtnis bleibt.
Trackliste
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- Ein Hilferuf
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- Der Neffe und sein Anwalt
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- Gesucht: Ein verschollener Indianerstamm
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- Peter findet den „tanzenden Saurier“
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- Auf nach Comia!
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- Entdeckungen in der Höhle
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- Pamir der Stammeshäuptling
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- Kommt das Erdbeben ?
Fazit: Lohnt sich Volk der Winde?
Der Fall und das Hörspiel sind dermaßen langweilig und total schlecht, das ich beim Hören nach einer kurzen Zeit einfach abschalten musste. Die Geschichte mit dem Saurier und den Indianern ist ja eine gute Idee, doch hätte man da weitaus etwas Besseres daraus machen können. Die Charaktere wirken verblasst und können nicht richtig überzeugen. Einer der bisher wenigen Fälle der Drei, die ich absolut grauenhaft finde. Fans sollten lieber einen Bogen um diese Folge machen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Die drei ??? und das Volk der Winde?
Die drei ??? und das Volk der Winde handelt vom alten Mr. Brewster, der von seinem Neffen und dessen Anwalt entmündigt und in ein Altersheim gesteckt wurde. Er ruft die drei Detektive, damit sie den tanzenden Saurier aus seinem Haus in Sicherheit bringen. Die Spur führt Justus, Peter und Bob zu einem Indianerstamm, der zurückgezogen im Inneren eines Berges lebt und sein Versteck geheim halten will.
Welche Folgennummer hat Volk der Winde?
Volk der Winde ist Folge 41 der Hörspielreihe Die drei ???, der vollständige Titel lautet Die drei ??? und das Volk der Winde. Die Folge stammt aus den späten 1980er Jahren, in denen die Serie in Deutschland eigenständig weiterentwickelt wurde.
Wann ist Folge 41 erschienen und wer hat sie gemacht?
Die drei ??? - Volk der Winde erschien am 17. September 1987 beim Label EUROPA. Das Buch stammt von H. G. Francis, für die Regie war Heikedine Körting verantwortlich, die die Reihe seit ihren Anfängen betreut.
Ist Volk der Winde für jüngere Kinder geeignet?
Eine Altersempfehlung nennt die Rezension zu Die drei ??? - Volk der Winde nicht. Bedrohlich wird es in der Gefangenschaft im Berg und beim drohenden Erdbeben, wer die Serie einem Kind zeigen möchte, sollte laut Rezension aber zu einer anderen Folge greifen.
Lohnt sich die Folge für Sammler der Reihe?
Für Sammler ja: Wer die Reihe lückenlos besitzen will, kommt an Folge 41, Die drei ??? - Volk der Winde, nicht vorbei. Als Hörspiel für Einsteiger ist die Folge nicht zu empfehlen, weil dem Fall ein Spannungsbogen fehlt und die Figuren blass bleiben.
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