Michael Kiwanuka - Small Changes
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Michael Kiwanuka - Small Changes ist das neue Album des britischen Sängers und Gitarristen Michael Kiwanuka und erhält in der Rezension vom 5. Dezember 2024 5 von 5 Punkten. Die elf Tracks laufen insgesamt rund vierzig Minuten, setzen auf kleine Geschichten in Blues- und Soultradition und erzeugen eine melancholische Stimmung.
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Über den Sänger
Michael Kiwanuka wurde 1987 in London geboren. Mit 16 begann er mit dem Gitarrenspiel und dem Komponieren erster Musikstücke. Seine bevorzugte Musik war die Soulmusik der 1960er Jahre. Er studierte Jazzmusik und verdiente sich als Studiomusiker, bevor Paul Butler auf ihn aufmerksam wurde und mit ihm seine erste EP produzierte. Ein Song schaffte es auf die Playlist der BBC, wodurch er ein Angebot für eine Tour mit Adele bekam. Im Frühjahr 2012 erschien sein Debüt „Home Again„ mit dem sich Michael Kiwanuka aus dem Stand in den Top 5 seiner Heimat platzieren konnte. Eine weitere Rezension zu Michael Kiwanuka finden Leser in der Besprechung des Albums Kiwanuka auf rezension.org.
Das Album im Überblick
Fünf lange Jahre hat Michael Kiwanuka Fans und Kritiker warten lassen, bis das neue Werk so war, dass er es nun der Öffentlichkeit präsentieren kann. Dabei setzt er auf seine bewährten Musiker, die den britischen Sänger und Gitarristen unterstützen. Neue im Team ist der Bassist Pino Palladino, der schon mit John Meyer oder Beyoncé zusammengearbeitet hat.
„Small Changes„ kommt mit elf relativ kurzen Tracks daher, da das Album insgesamt nur eine Spielzeit von vierzig Minuten hat. Ein episches Werk wie seinerzeit „Cold Little Heart„ oder auch „Love & Hate„ (beide vom brillanten zweiten Longplayer „Love & Hate„) sucht man hier leider vergebens.
Dafür verlässt sich Michael Kiwanuka auf kleine Geschichten, die er in bester Blues- und Soultradition, dem geneigten Hörer erzählen will. Egal ob es um die Zeit an sich geht („Stay By My Side) oder um den Umgang mit seiner seelischen Gesundheit („Laydown Part 1 und 2„) - auch diesmal schafft er es, eine melancholische Stimmung zu erzeugen, die einen vom ersten Ton an gefangen nimmt. Und die sich in wirklich grandiose Instrumentale Arrangements entlädt, wie in „Laydown ii„.
Trackliste
01 - Floating Parade
02 - Small Changes
03 - One And Only
04 - Rebel Soul
05 - Lowdown (Part i)
06 - Lowdown (Part ii)
07 - Follow Your Dreams
08 - Live For Your Love
09 - Stay By My Side
10 - The Rest On Me
11 - Four Long Years
Fazit: Lohnt sich Small Changes?
Das Warten auf das neue Album von Michael Kiwanuka hat sich absolut gelohnt. Einmal mehr zeigt der britische Ausnahmekünstler, dass er im Stile von Otis Redding oder Jimi Hendrix einer der bedeutendsten Musiker dieser Epoche ist. Sicher, im Zeitalter des Streaming und TikTok, in dem man sich kaum die Zeit nimmt, ein Album komplett zu hören, mag diese Musik fast schon Oldschool wirken. Doch genau das macht sie aus. Sich hinsetzen, Zeit nehmen, in die Musik und die Texte eintauchen und sie auf sich wirken lassen. Von daher ist auch „Small Changes„ ein spätes Highlight des Jahres 2024.
Unsere Bewertung
Musik: 5
Instrumentalisierung: 5
Stimme: 5
Abwechslung: 5
Texte: 5
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