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7th Symphony

Redaktion · 2011-05-15 · aktualisiert 2026-10-01

Antwort

7th Symphony ist das siebte Album der finnischen Cello-Band Apocalyptica, erschienen 2010, und wird in der Rezension vom 15. Mai 2011 als experimentelle Symphonie zwischen Klassik und Metal bewertet. Die 12 Titel enthalten vier Stücke mit Gesang, darunter „End of Me“ und „Not Strong Enough“; als bestes Album seit „Cult“ gilt es laut Rezension.

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Trackliste

  1. At the Gates of Manala
  2. End of Me (feat. Gavin Rossdale of Bush)
  3. Not Strong Enough (feat. Brent Smith of Shinedown)
  4. 2010 (feat. Dave Lombardo)
  5. Through Paris in a Sportcar
  6. Beautiful
  7. Broken Pieces (feat. Lacey of Flyleaf)
  8. On the Rooftop with Quasimodo
  9. Bring them to Light (feat. Joseph Duplantier of Gojira)
  10. Sacra
  11. Rage of Poseidon
  12. The Shadow of Venus

Apocalyptica, die Band

Bereits 1993 begannen die vier Gründungsmitglieder Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen, Max Lilja und Antero Manninen im Rahmen der Sibelius-Akademie in Helsinki gemeinsam zu musizieren. Sie alle verband die Liebe zum Klang des Cello sowie der Musikrichtung des Heavy Metal. Insbesondere Metallica tat es ihnen an und so erschien 1996 ihr Erstling Apocalyptica plays Metallica by four Cellos. An das Album knüpften die vier jungen Musiker keine grossen Erwartungen, doch alles kam anders. Bereits zwei Jahre später erschien ihr zweites Album (Inquisition Symphony), auf welchem erstmals drei Eigenkompositionen zu hören waren. Nach einem Mitgliedwechsel, Perttu Kivilaakso ersetzte Manninen, wurde 2000 Cult mit hauptsächlich Eigenkompositionen veröffentlicht. Anschliessend verliess Lilja die Band, dafür wurde einige Jahre darauf Mikko Sirén, welcher bereits bei etlichen Konzerten hinter dem Schlagzeug sass, als festes Mitglied aufgenommen. Mit Worlds Collide gelangten die finnischen Metal-Cellisten endgültig zu weltweitem Ruhm. Obwohl man munkelte, die Idee Metal auf Cellos zu spielen, würde lediglich einmal funktionieren, erschien 2010 mit 7th Symphony bereits das siebte Album von Apocalyptica. Ebenfalls aus Finnland stammt die Band Amorphis, zu der die Rezension des Albums Halo gehört.

Das Album im Überblick

Auffällig ist, wie die Cellisten von Album zu Album ihre Musik weiter entwickeln. Es ist jedes Mal etwas Spannendes, Neues. Und doch ganz klar und unverwechselbar Apocalyptica. Die Grundlage der Songs bilden wie üblich die Cellos. Mal klassisch, rein gespielt, mal verzerrt und verstärkt. Bei vier Stücken fand aber auch auf diesem Album Gesang seinen Weg auf die CD. Die Lieder auf 7th Symphony reichen von melodisch ruhig und atmosphärisch bis hin zu rasanten und dynamischen, teilweise gar beinahe aggressiven Symphonien.

Fazit: Lohnt sich 7th Symphony?

Mit 7th Symphony haben Apocalyptica eine Symphonie zwischen Klassik und Metal geschaffen. Diese experimentelle Art der Musik, dürfte entsprechend auch den ein oder anderen Hörer aus beiden Richtungen ansprechen. Es ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack, doch wer sich darauf einlässt, kommt voll und ganz auf seine Kosten. Apocalyptica liefern mit diesem Werk meiner Meinung nach, das beste Album seit Cult. Insbesondere die Gesangsstücke End of Me und Not Strong Enough sind sehr eingänglich und ich könnte sie wohl den ganzen Tag lang hören, ohne dass dabei Langeweile aufkommt. Aber nicht nur die beiden Lieder, auch der ganze Rest des Albums kann immer wieder gehört werden. Je nach Stimmung gefällt gerade das eine oder andere Lied besser.

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